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Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (10.03.2009)

Wien, am 10.03.2009

VGT-Infostand für Tierrechte bei der BeSt

... vor der Stadthalle in Wien, denn unzählige wissenshungrige junge Menschen besuchten die Berufsinformationsmesse

Die Berufsinformationsmesse BeSt lockt jedes Jahr fast 100.000 Besucher_innen in die Wiener Stadthalle, um Möglichkeiten der Weiterbildung sowie Ausbildung aufzuzeigen, so auch vom 5. bis zum 8. März in der Stadthalle. Am Platz vor dem Gebäude bot der VGT-Infostand eine Reihe von Themengebiete, die viele der wissensdurstigen Jugendlichen interessierten. So konnten sie sich Folder und Magazine zu Tierrechten, Haltungsbedingungen von verschiedenen „Nutz"tieren über Ressourcenschonung bis hin zu Ernährung gratis mit heim nehmen. Vorallem letztere schien einige zu beschäftigen, denn überdurchschnittliche viele informierten sich zu Vegetarismus oder holten sich auch Tipps, um von vegetarisch auf vegan umzusteigen. Das Rezeptheft der Veganen Gesellschaft – die vegane Schnupperwoche – war dabei besonders beliebt. Erfreulich auch, dass sich viele der Infostand-Besucher_innen, die noch die Schule besuchen, für „Tierschutz im Unterricht", den der VGT für alle Altersgruppen gratis anbietet, interessierten.

 

„Die stehen ja auch vorm Kleider Bauer!"
Auffallend war auch, dass im Gegensatz zu Infostanddemos an anderen Orten so gut wie allen der Vorübergehenden der Verein Gegen Tierfabriken ein Begriff zu sein schien. Auch die Kampagne gegen Pelz bei Kleider Bauer schien fast allen bewusst. Doch Pelz war für die meisten wohl kein Thema, denn dieses Produkt gilt vorallem bei jungen Leuten wie selbstverständlich als unnötige Tierquälerei. Nur ein Bruchteil der zig Tausenden, die den Weg zur Stadthalle an diesen Tagen einschlugen, trugen einen Tierpelzkragen.

 

Thema Schweinehaltung
So führte der VGT neben dem Infostand in einem eigenen Filmzelt den Schweinefilm „Leider kein Schwein gehabt" an allen vier Kundgebungstagen vor. Teils aus großem Interesse, selten aufgrund des Regens, tummelten sich viele Passant_innen im Zelt um den Fernseher und konnten oft nicht glauben, wie es den Schweinen geht, bevor sie vom leidenden Lebewesen im Kastenstand zum gesichtslosen Schnitzel am Teller werden. Nachdenklich bis schockiert reagierten die Zuseher_innen auf den Prozess „Individuum – Tötung – Objekt".

 

Aktiv werden & Großdemo am 28. März in Wien
Tausende verteilte Flugblätter regten an, selbst gegen die Zustände im „Nutz"tierbereich aktiv zu werden, bei den Neu-Aktivist_innen-Treffen vorbeizukommen (z.b. in Wien an diesem Donnerstag, den 12.03. oder jeden 1. Donnerstag im Monat) und beim Demozug für Tierrechte am 28. März vom Westbahnhof aus mitzugehen.

 

Erfolg trotz Regen
Obwohl das Wetter vorallem an den ersten drei Tagen zwischen Regenmassen, Sturmböen und auch Schnee verrückt spielte, und am Samstag sogar frühzeitig abgebaut werden musste, da der starke Wind schon ein Loch in eine Zeltwand riss, kann man sagen, dass alle vier Tage sehr erfolgreich verliefen.

Die Aktivist_innen vorort hielten sich tapfer und es wurden Tausende Flugblätter verteilt, hunderte Magazine und Hefte weitergegeben, täglich zig gute Gespräche geführt und „Tierschutz im Unterricht" und fleischlose Ernährungsformen bekannt gemacht. Selten ist eine Infostanddemo – vorallem bei den Wetterbedingungen – so erfolgreich!

 

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