Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (16.02.2010)
Wien, 16.02.2010
Traditioneller Weise wurden wieder die Jägerbälle als Anlaß genommen, um Kritik an der Jagd öffentlich zu machen
Traditioneller Weise wurden wieder die Jägerbälle als Anlaß genommen, um Kritik an der Jagd öffentlich zu machen
Die Jagd findet abseits der Öffentlichkeit statt. Wenn TierschützerInnen die Jagd also öffentlich thematisieren wollen, dann sind sie gezwungen, Jagdveranstaltungen im öffentlichen Raum zum Anlaß für Kundgebungen zu nehmen. So auch, schon traditioneller Weise, die Jägerbälle im Sparkassensaal in Wr. Neustadt und im Parkhotel Schönbrunn in Wien.
Anlässlich des Wiener Landesjägerballs in Schönbrunn fanden sich etwa 30 Personen ein, um gegen die Jagd zu protestieren.
Im freundlichen Einvernehmen mit der anwesenden Polizei wurde lautstark demonstriert.
Beim Wr. Neustädter Jägerball waren mehr als 20 Personen anwesend und verteilten Flugblätter und sprachen mit den Ballgästen. Zusätzlich wurde der VGT-Jagdfilm mittels Beamer auf Großleinwand gezeigt.
Dass beide Kundgebungen zur gleichen Zeit, nämlich am 12. Februar abends bis spät in die Nacht, stattfanden, und dennoch so viele Personen anwesend waren, zeigt einmal mehr, wie viele Menschen es sich - trotz klirrender Kälte - nicht nehmen lassen, für die Tiere ihre Stimme zu erheben!