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Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (14.10.2015)

Wien, am 14.10.2015

Pferde wollen raus aus der Stadt!

Wieder schwerer Fiakerunfall in Wien

Ein 51-jähriger Fiakerfahrer war vorige Woche in der Rustenschacherallee/Rotundenallee neben dem Prater mit seiner Kutsche unterwegs. Kurz vor 18:00 Uhr erschreckten sich die Pferde und gingen mit der gesamten Kutsche durch. Laut einer Augenzeugin versuchte der Fiakerfahrer das Gefährt erfolglos unter Kontrolle zu bringen, stürzte zu Boden und wurde von seiner eigenen Kutsche überfahren. Die Pferde galoppierten samt Kutsche über einen Kilometer quer durch den Prater, bis sie schließlich von PolizeibeamtInnen im Bereich der Trabrennstraße gestoppt wurden.

Pferde sind Fluchttiere

Um dem natürlichen Verhalten der Pferde, bei Gefahr zu fliehen, entgegenzuwirken, werden ihre Sinne durch Scheuklappen und Ohrenstöpseln eingeschränkt. Zusätzlich sind die Tiere im Geschirr, in der Kutsche eingespannt und somit unter der vermeintlichen Kontrolle des Fiakerfahrers bzw. der Fiakerfahrerin. Wie sich jedoch immer wieder zeigt, kann es durch normales Fluchtverhalten von Pferden in der Stadt zu furchtbaren Unfällen kommen, bei denen Menschen und Pferde in große Gefahr gebracht werden. Dieser Unfall ist im Prater geschehen, niemand möchte darüber nachdenken, was passiert wäre, wenn sich dieser Unfall auf der Ringstraße abgespielt hätte. Fiakerunfälle sind keine Seltenheit und dieser Vorfall ist ganz und gar kein Einzelfall, die wenigstens finden jedoch den Weg in die Medien, viel zu selten wird darüber berichtet.

Wann begreift die Stadt Wien endlich wie gefährlich die Fiakerei für Tier und Mensch ist?

Seit Jahren fordert der VGT ein völliges Fiakerverbot in Wien – jetzt gleich Petition unterschreiben!