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Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (14.04.2017)

Wien, am 14.04.2017

Animal Liberation Workshop in Villach

Am 8. April fand unserer diesjähriger ALW in Villach statt. Es nahmen insgesamt etwa 25 Interessierte rege an unserem kostenlosen, dichten Programm für Tierschutz-EinsteigerInnen teil.

Langjährige AktivistInnen der österreichischen Tierschutz- bzw. Tierrechtsszene gaben ihre Erfahrungen im Together Point an Interessierte weiter, die kostenlos zuhören und mitdiskutieren konnten. Die Teilnehmenden waren aus ganz Österreich angereist. Die meisten Personen kamen natürlich aus Kärnten. Besonders KlagenfurterInnen und selbstverständlich VillacherInnen waren gut vertreten. Aber nicht nur praktische Erfahrungen wurden geteilt, sondern das Programm bot auch eine breite Palette von theoretischen, historischen und rechtlichen Hintergrundinformationen.

Selbstverständlich gab es auch eine große Bandbreite von Informationsmaterialien zur kostenlosen Mitnahme. Von Buttons über Aufkleber und Flyer bis zu Magazinen war alles vertreten. Am Büchertisch waren ergänzend einige ausgewählte Werke vorhanden, die eine ausgezeichnete Gelegenheit zum weiteren vertiefen bieten.

VGT Obmann Martin Balluch hat nicht nur einen Überblick über die historische Entwicklung der Tierrechtsphilosophie gegeben, sondern er gab auch Einblick in die bemerkenswerten Kampagnenerfolge des VGT. Die Strategie nicht nur Positivkampagnen zu führen, sondern laufend auch über Aufdeckungsjournalismus und Anzeigen illegale Tierqual zu thematisieren, hat sich als sehr starke Kombination erwiesen.

Fokuskampagnen für konkrete Verbesserungen im Umgang mit Tieren haben bereits öfter weltweit bewunderte gesellschaftliche Fortschritte im österreichischen Tierschutz ermöglicht.

Anwesende hatten nicht nur großzügig Gelegenheit Fragen beantworten zu lassen, sondern erhielten auch viele praktische Tipps.

Natürlich wurde allgemein nicht nur auf Aktivitäten eingegangen, die engagierte Menschen im Rahmen von Vereinen setzen können, sondern ein eigener Programmpunkt behandelte explizit sehr effektive Methoden auch von zu Hause aus mit einem nur kleinen Zeitbudget höchst effektiv zu einem positiven Wandel in unserem Umgang mit nicht-menschlichen Tieren beizutragen.

Weil besonders zivilgesellschaftlich engagierte Menschen ihre Rechte kennen sollten, gab es auch einen aufschlussreichen Vortrag zu Rechten, Pflichten und rechtlichen Möglichkeiten. Leider kursieren immer noch viele Irrtümer, was rechtliche Grundlagen in Österreich betrifft. Unkenntnis in diesem Bereich kann für engagierte Leute teuer sein und/oder ausgesprochen unangenehme Folgen haben. Manche idealistische Vereine sind bereits an Klagen bankrott gegangen, bloß weil sie aus Unkenntnis Kleinigkeiten in ihren Formulierungen nicht berücksichtigt haben.

Zur Stärkung versorgte uns das engagierte Team des Together Points gegen freie Spenden den ganzen Tag über mit reichlich leckeren Snacks und sättigenden Speisen. Sogar Kuchen und Obstsalat waren verfügbar. Auch KaffeetrinkerInnen kamen nicht zu kurz.

Die Teilnehmerinnen waren sehr engagiert und ausdauernd. Wir dehnten das Programm abends deutlich aus. Wir sind sehr angetan von der regen Teilnahme und freuen uns bereits auf unsere Zusammenarbeit mit den großteils offenbar bereits vielfältig aktiven TeilnehmerInnen. Es gibt viel zu tun, aber die Arbeit mit derart aufgeweckten und engagierten Personen ist nicht nur effektiv, sondern macht auch wirklich Spass.

Wir bedanken uns beim Together Point für die Räumlichkeiten, Verpflegung und allgemein sehr zuvorkommende Gastfreundschaft.