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St. Pölten, am 28.04.2017

Tierschützer fordern jetzt gerade in St. Pölten: LR Pernkopf, verbieten Sie die Gatterjagd

Niederösterreich ist die letzte Bastion der Gatterjagd in Österreich, überall sonst ist sie bereits abgeschafft oder die Abschaffung ist gerade im Gange

Ein heißer Herbst kündigt sich an. Die Gatterjagd, ein tierquälerisches Relikt längst vergangen geglaubter Tage feudaler Jagdherrlichkeit, ist praktisch nur noch in Niederösterreich erlaubt. Selbst in Salzburg, wo Gatterjäger Mayr-Melnhof sein Unwesen treibt, ist ein Verbot in Planung. Im Burgenland und in Wien laufen bereits die Fristen, nachdem ein Verbot der Gatterjagd schon beschlossen wurde. Nur in Niederösterreich gibt es noch 74 Jagdgatter. Und dagegen werden zunehmend kritische Stimmen laut. Auch heute protestieren wieder TierschützerInnen in St. Pölten gegen die Gatterjagd und plädieren an Landesrat Stephan Pernkopf, diese nicht nur strenger zu regulieren, sondern rundheraus zu verbieten. Auch im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein ist gegen den Widerstand des dortigen Adels nun ein Gatterjagdverbot in Kraft getreten.

VGT-Obmann Martin Balluch: „Wenn 8 von 9 Bundesländer in Österreich die Gatterjagd abschaffen, dann wird doch Niederösterreich nicht so tun können, als ginge es das alles nichts an. Tierschutz ist Bundessache, nur die Ausübung der Jagd ist ausgenommen und blieb bis heute Landessache. Doch ob ein Tier im Jagdgatter in NÖ oder in OÖ steht - es leidet gleich, wenn es gehetzt, getrieben und beschossen wird. Der Schutz dieser Tiere darf nicht an der Landesgrenze enden. Ich hoffe, die nö Landesregierung schließt sich deshalb der Meinung des restlichen Österreich an und verbietet die Gatterjagd so bald wie möglich!“