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Wien, am 30.05.2017

Einladung: VGT-Aktion zum „Milch-Tag“ mit 5 Aktivistinnen, die sich melken lassen

Anlässlich des Tages der Milch will der VGT an die Kühe erinnern, und an jene, für die diese Milch eigentlich gedacht war: deren Kälber

Wann: Donnerstag 1. Juni 2017, ab 11 Uhr
Wo: 1070 Wien, Mariahilferstraße Ecke Neubaugasse
Was:
5 Tierschützerinnen werden an eine Melkmaschine angeschlossen

„Fairness“ fordern die Milchbetriebe am „Tag der Milch“, dem 1. Juni. Zwar ist es richtig, dass der geringe Milchpreis Produktionsbedingungen erfordert, die mit „natürlich“ wenig gemeinsam haben, doch betroffen davon sind nicht nur die Milchbäuerinnen und -bauern, sondern in erster Linie die Kühe. Sie werden bei der Forderung nach Fairness meistens vergessen. Dabei sind sie und ihre Kinder es, die die Hauptlast des billigen Milchpreises zu tragen haben.

Das neue Tierschutzgesetz ermöglicht es in alle Zukunft, Milchkühe 365 Tage im Jahr angekettet zu halten, wenn keine Weide zur Verfügung steht oder sich die LandwirtInnen vor den Tieren fürchten. Die Zucht hat dazu geführt, dass die Tiere derart viel Milch produzieren, dass sie mit artgerechter Grasnahrung nicht mehr auskommen. Selbst wenn die Kühe 24 Stunden pro Tag durchgehend Gras essen würden, würde das zu wenig Nahrungsenergie liefern, um den Milchfluss zu ermöglichen. So wird eigentlich für Menschen geeignete Nahrung verfüttert, die durch spezielle Chemikalien wie Pansenstabilisatoren den Kühen zugeführt werden müssen, um deren Verdauungssystem zu umgehen. Die Folge ist eine totale Überlastung der Körper dieser Tiere und ihr viel zu früher Tod.

Am Tag der Milch werden sich daher 5 Aktivistinnen an eine Melkmaschine anschließen lassen, um daran zu erinnern, dass die Kuhmilch eine Muttermilch ist, die eigentlich für die Kinder der Kühe bestimmt ist. Doch statt dass diese ihre Milch bekommen, exportiert man sie in Tiertransporten in den Süden. 80.000 männliche Milchkälber verschwinden auf diese Weise jährlich aus dem österreichischen Markt, weil sie „überflüssig“ sind. Wo bleibt da die „Fairness“?