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Moskau, am 14.11.2017

Hungerstreik für die Tiere

In Russland befinden sich derzeit AktivistInnen in Hungerstreik, um die Regierung endlich zur Verabschiedung eines Tierschutzgesetzes zu bewegen. Der VGT solidarisiert sich mit der Aktion.

In Russland sterben jährlich tausende Katzen und Hunde unter grausamen Umständen und in Todesangst, weil es kein Tierschutzgesetz gibt. Tierquälerei gilt als Verwaltungsübertretung und wird nur mit sehr geringen Strafen geahndet. Für 2017 hatte die Regierung versprochen, endlich ein grundsätzliches Gesetz zum Schutz der Tiere zu verabschieden - doch bis heute ist nichts geschehen. AktivistInnen befinden sich daher seit einer Woche vor der Duma in Moskau in eisiger Kälte im Hungerstreik. Die russische Bevölkerung wartet bereits seit 18 Jahren auf die Verabschiedung eines Tierschutzgesetzes, das der Tierquälerei endlich Einhalt gebietet. Zahlreiche Proteste, Petitionen und Aktionen haben bisher keine Wirkung gezeigt, weshalb die AktivistInnen sich nun zu solch drastischen Maßnahmen gezwungen sehen. Sie sehen das Fehlen eines Gesetzes als Straffreiheit für Mörder und Sadisten. In einem öffentlichen Aufruf werden derzeit alle tierliebenden Menschen gebeten, die Vorgänge in Russland zu verbreiten. Die Medien sollen endlich über den Skandal berichten und die Regierung handeln. Der VGT unterstützt die Forderung der AktivistInnen, damit auch in Russland bald eine Grundlage, um gegen Tierquälerei vorzugehen, geschaffen wird!

Weitere Informationen finden Sie unter:
"Wir brauchen das Recht" auf VK (auf Russisch)
Posting mit Aufruf auf VK (teilweise Englisch)
Petition auf change.org (leider nur auf Russisch verfügbar)

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