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Salzburg, am 10.02.2021

"Schweine-Alarm" heute im Salzburger SPAR-Hauptquartier

VGT-Tierschützer:innen begleiten Schwein "Grunzi" zum Protest

Am 3. Tag der Tierschutz-Tour "von SPAR zu SPAR" versammelten sich Tierschutzaktivist:innen in der Zentrale der Supermarkt-Konzerns SPAR in der Stadt Salzburg. Tierleid passiert im Stall, im Tiertransporter und im Schlachthof sagt VGT-Obmann-Stellvertreter David Richter. Aber organisiert und vermarktet wird es unter anderem hier, dem führenden Supermarkt-Riesen, einem rein österreichischen Unternehmen.

Seit Jahren schon stehen diverse Tierschützer:innen mit SPAR in Kontakt. Vor einigen Jahren konnte vom VGT sogar ein Lokalaugenschein initiiert werden, mehrere AMA-Schweinestallungen wurden begutachtet. Damals haben die Hauptverantwortlichen von SPAR zum ersten Mal gesehen, wie die Schweinehaltung in Österreichs-Stallungen aussieht. In einem persönlichen Gespräch mit mir wurde seitens der SPAR-Vertreter:innen große Betroffenheit gezeigt, wörtlich wurde ausgedrückt, dass man "entsetzt" sei, wie wenig artgemäß die Schweine in Österreich gehalten werden erklärt David Richter. Geändert hat sich in den vielen Jahren leider nichts.

Der absolute Großteil der Konsument:innen will keine Vollspaltenböden, keine enge Haltung in stinkenden Stallungen. Die schmerzhafte Kastration und das grauenhafte Abschneiden der Schwänze findet kein Verständnis. Doch die SPAR-Werbemaschinerie läuft auf Hochtouren. Eine Prozent-Aktion jagt die nächste. Viele Konsument:innen fühlen sich falsch - oder besser - gar nicht informiert. Die Fleisch-Werbung suggeriert höchste Standards und eindeutige Herkunft.

Der VGT fordert alle Supermärkte - allen voran SPAR - auf, auf Rabatt-Werbungen zu verzichten und das Ziel zu verfolgen, in absehbarer Zeit auf den Verkauf von Tierqual-Fleisch zu verzichten.


Pressefotos (Copyright: VGT.at)

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