Vollspaltenboden = Tierquälerei

Laut österreichischer Tierhaltungsverordnung haben Schweine kein Recht auf nur einen einzigen Halm Stroh. Es ist gesetzlich erlaubt Schweine ihr ganzes Leben lang – rund 6 Monate bis zur Tötung im Schlachthaus – auf einem sogenannten Vollspaltenboden zu halten.

Ein Vollspaltenboden ist ein Boden, der zur Gänze aus steinharten Betonplatten besteht und mit bis zu 1,8 cm breiten Spalten durchzogen ist. Kot und Urin der Schweine fallen durch die Spalten in eine Güllegrube, nur damit sich Landwirt_innen Zeit und Kosten sparen. Für die Schweine bedeutet dies ein Leben über ihren eigenen Exkrementen. Die Gesundheit der sensiblen Tiere leidet massiv darunter.

Zum jetzigen Zeitpunkt müssen rund 60 % aller österreichischen Schweine – 1,5 Millionen Tiere – auf diese qualvolle Weise dahinvegetieren.

Petition & Zusatzinfos

Anzahl der Schweine in Österreich

Der Großteil der österreichischen Schweine lebt auf einem Vollspaltenboden. Über die Überschriften in der Tabelle können Kartenstatistiken* zur Anzahl und den Anteilen von Schweinen auf Vollspaltenboden oder Stroh angeklickt werden. (Bezirke sind anklickbar.)

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*) In Bezirken mit sehr wenig Schweinen stellt Statistik Austria aus Datenschutzgründen keine Informationen zu den Haltungsbedingungen zur Verfügung. Wir haben dort 0 % eingesetzt um eine Darstellung in der Karte möglich zu machen. Aus diesem Grund gibt es auch für die Bundesländer Salzburg und Wien keine verlässlichen Daten hinsichtlich der Anteile von Schweinen auf Vollspaltenboden und Stroh.