Ferkelspenden! vgt.at Verein gegen Tierfabriken Menü

Für Aufdeckungs-Journalismus in Tierfabriken

Im neuen Regierungsprogramm ist ein massiver Angriff gegen Aufdeckungs-Journalismus geplant. Er soll strafrechtlich verfolgbar werden.

Bisher haben 8.995 Personen diese Petition unterstützt. Bitte hilf mit, unser Ziel von 10.000 Unterschriften zu erreichen!
Ihre Daten
0
Datenschutzhinweis.
Der Petitionstext zum Ausdruck.

Die neue Regierung möchte zivilgesellschaftliche Kontrollen von Tierfabriken unter hoher Strafandrohung verhindern. Statt Tierquäler_innen zu bestrafen soll im Gegenteil niemand mehr aufdecken können, was in Österreichs Ställen wirklich passiert. Im Regierungsprogramm auf Seite 44 wird euphemistisch von einer Ausweitung des Schutzes auf Eigentum und Hausrecht insbesondere auch gegen das illegale Eindringen in Stallungen gesprochen. Die neue Regierung will künftig jene zu Gefängnisstrafen verurteilen, die dokumentieren, was in Tierfabriken vorgeht. Dabei gesammelte Beweise sollen vor Gericht ungültig sein und müssen vernichtet werden.

Ohne Fotos und Filme der Zustände in Tierfabriken hat es noch nie Fortschritte im Nutz-Tierschutz gegeben. Weil ohne derartig eindeutige Beweise kein öffentlicher Druck entstehen kann. Erfolge wie das Legebatterieverbot und Verbesserungen bei Tiertransporten wären ohne Bilder aus den Tierfabriken und dem einhergehenden öffentlichen Aufschrei nicht gelungen.

Tiernutzungsbetriebe werden in Österreich durchschnittlich nur alle 50 Jahre (!) durch einen Amtstierarzt kontrolliert. Und dann mit Vorankündigung. Solche Kontrollen können keine geheimen Recherchen in Tierfabriken ersetzen weil damit unmöglich Fehlverhalten dokumentiert werden kann. Niemand wird einem vorangemeldeten Kontrolleur verbotene Zustände und Routinen zeigen und selbstverständlich rechtzeitig alle Hinweise auf ungesetzliche Praktiken entfernen.

Die Unterzeichnenden fordern hiermit die Bundesregierung auf den wichtigen Aufdeckungs-Journalismus im Tierschutz nicht zu behindern.

Diese Petition richtet sich an die österreichische Bundesregierung.

Mehr zur Gesetzeslage unter: vgt.at/presse/news/2017/news20170531hl.php

Akzeptieren

Wir nutzen Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklärst du dich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Mehr erfahren