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Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (25.02.2006)

Salzburg, am 25.02.2006

Demos gegen die Jagdmesse "Hohe Jagd" in Salzburg 2006

Tausende BesucherInnen konnten Jagdsafaris und den Abschuss von Elefanten, Nashörnern u.a. kaufen

Riesige Messehallen des Messegeländes in Salzburg gefüllt mit Ständen, auf denen Jagdsafaris und der Abschuss von Tieren für Geld geboten wird: 23.200 Euro kostet die Jagdsafari auf einen Elefanten im Regenwald, zuzüglich 5000 Euro Erlegungsgebühr, 14.900 Euro ein Löwe in der Savanne mit 2000 Euro Erlegungsgebühr usw. Auch Nilpferd, Büffel, Hyäne, Krokodil, Leopard, sogar Pavian, einfach alle Tiere können gegen Geld erschossen werden. Und immer wieder die Fotos der stolzen JägerInnen mit den von ihnen getöteten Leichen, lächelnd und arrogant.

Die gesamte Messe ist mit Leichen gepflastert. Alle möglichen Tiere wurden ausgestopft und ausgestellt, um die potentiellen KäuferInnen anzulocken. Ein Jagdveranstalter hatte eine Bilderserie mit Bären im Käfig ausliegen, die dann angekettet auf eine Wiese gestellt werden. In den folgenden Bildern sieht man, wie Hunde diese Bären angreifen, und wie dann ein Jäger mit dem Gewehr den angeketteten Bären erschießt. Und so was liegt offen auf dieser Jagdmesse aus! Das ist die Mentalität und das Niveau der Jägerschaft – oder hört man Kritik an der Jagdmesse von ihrer Seite?

Am Samstag und Sonntag 25. und 26. Februar wurde deswegen vor dem Messeeingang demonstriert. Flugblätter, Infotisch und Transparente versuchten die MessebesucherInnen über das Tierleid zum Nachdenken anzuregen, das sie verursachen. In gespielten Szenen wurde die Jägerschaft zum Gespräch provoziert. Einem Aktivisten, der mit dem Megaphon sprach, wurde von einer Gruppe betrunkener Jäger bedroht und letztendlich sogar angegriffen. Er konnte nur noch davonlaufen.

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