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Während ÖVP-Finanzminister Tierschutz aus Spendenabsetzbarkeit ausschließt, um
VGT nicht zu fördern, und ÖVP-Innenministerin
VGT verfolgt, wird dieser international
geehrt!
Das
Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung
aus dem ÖVP-Innenministerium listet im
jährlichen Verfassungsschutzbericht die
Tätigkeiten des VGT lückenlos unter „militantem
Tierschutz“ auf, als ob von diesem Verein
eine Bedrohung für die nationale Sicherheit
ausginge. ÖVP-Innenminister Platter hatte
seinerzeit den VGT im Parlament als gewalttätig
bezeichnet und eine SOKO gegen ihn in
Stellung gebracht. Das ÖVP-Justizministerium
wiederum hat den 14 monatigen Tierschutzprozess
gegen die gesamte Leitung des VGT zu
verantworten . Das ÖVP-Finanzministerium
seinerseits betrieb in den letzten Jahren
nicht nur 3 Finanzverfahren gegen den
VGT, mit dem erklärten Ziel dem Verein
die Gemeinnützigkeit abzusprechen und
ihn dadurch zur Auflösung zu zwingen,
der damalige ÖVP-Finanzminister Josef
Pröll schloss die Spendenabsetzbarkeit
für den Tierschutz aus, um, wie er öffentlich
erklärte, den VGT nicht zu fördern. Der
VGT als effizienter und schlagkräftiger
Tierschutzverein ist also für die ÖVP
offensichtlich ein Feindbild, wie sich auch in der Kampagne gegen die Kastenstandhaltung von
Mutterschweinen zeigte.
Dass dieser Verein
jetzt dadurch internationale Anerkennung
erfährt, dass sein Obmann am Montag den
30. Jänner im Theatre de l’Odeon in Paris
den mit € 50.000 dotierten Myschkin-Ethikpreis
erhält, kann nur als schallende Ohrfeige
für die ÖVP bezeichnet werden.
VGT-Obmann
DDr. Martin Balluch kommentiert: „Es
ist wirklich unglaublich, wie sehr wir
in den letzten Jahren staatlicherseits
bekämpft wurden, immer von ÖVP-Ministerien
ausgehend. Diese Partei hat sich nicht
nur dem Tierindustrie-Lobbyismus verschrieben,
sie ist auch mit der Jägerschaft aufs
Engste verbandelt, weshalb wir als Verein
Gegen Tierfabriken bis heute wie Terroristen
verfolgt werden. Die kleinkarierte Enge
der Gedankenwelt dieser Partei hat sich
für ihre Lobbyinteressen nicht nur längst
von christlich-konservativen Werten wie
Tierschutz verabschiedet, sie ist auch
vollkommen unfähig die gesellschaftliche
Entwicklung in größeren Dimensionen zu
erkennen. Tierschutz ist eine Idee, deren
Zeit gekommen ist, jede neue Generation
überholt die alte in ihren diesbezüglichen
Vorstellungen. Tierfabriken und die Jagd
auf Zuchttiere, gar noch in Gattern,
z.B. können nur noch mit undemokratischen
Mitteln und einer amoklaufenden Staatsgewalt
weitergeführt werden.“
Und
DDr. Balluch schließt: „Die Verleihung
dieses internationalen Ethikpreises für
meine Tierschutzarbeit ist nicht nur
eine klare Absage an die ewiggestrige
Betonkopfmentalität der ÖVP. Sie ist
auch eine schallende Ohrfeige für diese
Partei, weil sie genau diese Tätigkeit
belobigt, die die ÖVP seit bald 10 Jahren
durch Missbrauch ihrer Macht als angeblicheTerrorgefahr
zu kriminalisieren und zu bekämpfen versucht,
wenn auch ohne Erfolg. Und sie legt die
engstirnige Provinzialität dieser Partei
bloß, die jeden Weitblick und jede nachhaltige
Zukunftsvision missen lässt. Der Myschkin-Ethikpreis
für jene Person, die im Tierschutzprozess
zum Staatsfeind (O-Ton „Die Zeit“) hochstilisiert
wurde, stellt den BetreiberInnen dieser
ganzen Causa über den Freispruch hinaus
ein denkbar schlechtes Zeugnis aus!“
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