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Hitzefrei für Fiakerpferde ab 30° C!

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Die Situation der Pferde

Der Alltag der Fiakerpferde ist Tierquälerei. Pferde sind Fluchttiere und müssen dabei mitten in der Stadt unter Lärm und Abgasen auf hartem Asphalt täglich ihre Runden fahren. Die Unterbringung in ihren Stallungen bedeutet meist reine Boxenhaltung ohne jeglichen Auslauft, oft unter fürchterlichen Bedingungen.

Pferde sind zwar Steppentiere, werden aber dennoch durch die Hitze sehr belastet. In der Stadt kann es sehr heiß werden, der Asphalt und die Gebäude strahlen zusätzliche Hitze ab. Seit 2016 bekommen die Tiere ab 35° C den Rest des Tages Hitzefrei, allerdings ist die Belastung bereits ab 30 Grad sehr hoch. An vielen Standplätzen gibt es keinen Schatten, in der freien Natur würden sich die Tiere aber bei großer Hitze sehr wohl in einen kühleren, schattigeren Bereich zurückziehen. Da Pferde Fluchttiere sind, kommen durch die unnatürliche Belastung bei manchen Tieren Verhaltensstörungen vor. Sie beißen PassantInnen oder ihre ArtgenossInnen, was oftmals mit einem Maulkorb zu unterbinden versucht wird. Dies bekämpft allerdings nur das Symptom und nicht die Ursache dieses Verhaltens. Den Tieren wird im Gegenteil sogar die Atmung erschwert und ihr Sozialverhalten noch stärker eingeschränkt. Das Schweif-Hochbinden, damit die Pferde sich beim Kot absetzen nicht beschmutzen, stellt eine enorme Bewegungseinschränkung für die Tiere dar und sollte verboten werden. Wenn die Tiere zu Hause in ihren Stallungen sind, sollte ihnen außerdem ein täglicher Auslauf gewährt werden, als Ausgleich zu der unnatürlichen Arbeit als Kutschentiere.

Die Unterzeichnenden der Petition fordern Hitzefrei ab 30° C, Schatten an allen Standplätzen, Verbot von Maulkörben, täglicher Auslauf auf eine Weide.

Diese Petition richtet sich an die Wiener Stadtregierung und die Landesregierungen von Tirol (Fiaker in Innsbruck) und Salzburg.

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