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Wien, am 24.06.2015

Petition: Schluss mit der Anbindehaltung von Rindern

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Die Anbindehaltung zerstört das Sozialleben der Rinder. Sie müssen in reizarmer Eintönigkeit dahinvegetieren und ihre körperliche Kondition verkümmert, mit negativen Auswirkungen auf Muskeln, Bewegungsapparat, Kreislauf und Atmung. Wie Produktionsmaschinen werden sie in Reih' und Glied abgestellt – vielfach sogar ihr ganzes Leben lang.

Rinder sind sehr soziale Lebewesen, die in Gemeinschaften leben und intensive individuelle Freundschaften und Familienbande pflegen. Sie verfügen über einen ausgeprägten Bewegungsdrang: Ursprünglich waren Rinder ganzjährig gemeinsam auf Wanderschaft durch ihre Futterreviere.Die ständige Anbindehaltung bei Rindern ist in Österreich verboten, jedoch bietet das Gesetz so viele Ausnahmen, dass das Verbot kaum zum Tragen kommt.

Wie ist es möglich, dass das Tierschutzgesetz zwar die dauernde Anbindehaltung verbietet und auch vorschreibt, dass die Bewegungsfreiheit und die Möglichkeit zum Sozialkontakt den physiologischen und ethologischen Bedürfnissen der Tiere entsprechen müssen, trotzdem aber sogar die dauernde Anbindehaltung eine vollkommen gängige Praxis in Österreich ist?

Die Anbindehaltung ist nicht mehr akzeptabel und steht im Widerspruch zu einem zeitgemäßen Tierschutz.

Von der Regierung fordern die Unterzeichnenden ein generelles Verbot der Anbindehaltung von Rindern, so wie es bereits für Pferde gilt. Ausnahmen, wie sie das Gesetz derzeit vorsieht, etwa weil der Bauer oder die Bäurin Angst vor Rindern haben oder über zu wenig Platz verfügen, um die Tiere tiergerechter halten zu können, untergraben den Sinn des Tierschutzgesetzes und sind unverzüglich zu streichen.

Diese Petition richtet sich an die österreichische Bundesregierung, insbesondere die MinisterInnen für Landwirtschaft und Tierschutz.

Unterschriftenlisten zum selbst Ausdrucken (Format A4).

Vielen Dank für deine Unterstützung!