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Wien, am 21.11.2017

VGT-Anwalt fordert von Gewalttäter Mayr-Melnhof Rückgabe der geraubten Gegenstände

Bei den Angriffen von Mayr-Melnhof und seinen Schlägern auf 2 Tierschützer wurden 2 Videokameras und ein Funkgerät im Gesamtwert von € 1300 mit Gewalt geraubt

Heute hat der Anwalt des VGT einen Brief an den Anwalt des Gewalttäters Gatterjägermeister Max Mayr-Melnhof geschickt, in dem die Rückgabe der geraubten Gegenstände gefordert wird. Insgesamt machen sie einen Wert von € 1300 aus. Sollte der Gewalttäter sie zurückgeben, würde das im anstehenden Strafverfahren mildernd wirken. Nach Darlegung der Sachverhaltsdarstellungen bei der Polizei und Aufnahme der Verletzungen im Landeskrankenhaus Salzburg sind nun auch Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft wegen Raub, Körperverletzung, Nötigung bzw. gefährlicher Drohung in Vorbereitung. Ebenso werden Zivilklagen auf Schadenersatz und Schmerzengeld eingebracht. Mit dieser Gewalttat hat Mayr-Melnhof den Bogen überspannt. Selbst in einem Staat, in dem TierschützerInnen wenig zählen und von der Behörde ständig wie Personen zweiter Klasse behandelt werden, wird es nicht möglich sein, 2 Aktivisten, die friedlich von der öffentlichen Straße in ein Jagdgatter filmen, physisch anzugreifen, sie zu Boden zu schleudern, bis fast zur Bewusstlosigkeit zu würgen, ihnen die Arme und Finger zu verdrehen, sie ohne Einverständnis körperlich zu durchsuchen und ihnen Gegenstände mit Gewalt zu nehmen. Man stelle sich nur vor, 4 Tierschützer unter der Leitung von Martin Balluch hätten Jäger derart angegriffen, misshandelt und ihrer Gewehre beraubt. So etwas kann unter keinen Umständen geduldet werden, nun sind die Staatsanwaltschaft und die Gerichte am Zug. Der Gedanke ist anständigen Menschen unerträglich, dass hier Menschen, die voll Idealismus ihre Freizeit opfern, um sich für die Schwächsten der Gesellschaft einzusetzen, derart mit Gewalt konfrontiert, misshandelt und beraubt werden!

Bei Gatterjägermeister Max Mayr-Melnhof liegen offenbar die Nerven blank. Einen derartigen Angriff persönlich durchzuziehen, ist weit außerhalb des Normalen. Unter der Hand wurden der VGT und insbesondere Martin Balluch bereits gewarnt, dass den bekannten TierschützerInnen von denselben Personen abseits jeder Jagd ein Hinterhalt gelegt werden könnte, ohne Rücksicht auf Verluste, immerhin haben Schergen von Mayr-Melnhof bereits den privaten Wohnbereich von Martin Balluch mehrmals fotografiert. Abgesehen davon wurde seitens der Jagdleitung Mayr-Melnhof öffentlich zugegeben, dass 8 bis 9 Hunde pro Jagd schwer verletzt oder gar getötet werden. Wer sein Lusterlebnis bei der Gatterjagd derart über das Wohlbefinden von Hunden stellt, bei dem ist auch damit zu rechnen, dass er die Hunde von TierschützerInnen aus Rache verletzt oder gar tötet.

Jetzt wird sich zeigen, ob Österreich ein Rechtsstaat ist und diese politisch motivierte Gewalt von bekannten Gewalttätern, die sich über dem Gesetz tünchen, hintan hält oder ob gewisse Menschen in unserem Land von den Behörden einfach ungeschützt im Regen stehen gelassen werden, weil sie die Mächtigen im Land durch ihren selbstlosen Einsatz für Tiere herausfordern.

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