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Protest am Wiener Stephansplatz mit 6m-Dreibein und Riesentransparent gegen Gatterjagd

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (21.04.2016)

Wien, 21.04.2016

VGT fordert Verbot – in den kommenden Wochen werden die gezüchteten Tiere zur „Blutauf-frischung“ in die Jagdgatter geliefert, um im Herbst zum Abschuss zur Verfügung zu stehen!

Neue Fotos von Zuchtgattern in Salzburg zeigen kapitale Mufflons und Steinböcke, die in den nächsten Wochen für die Jagd in Jagdgatter geliefert werden. Etwa 90 Jagdgatter in Niederösterreich, dem Burgenland, Salzburg und Wien bieten zahlungskräftigen Jagdgästen den Abschuss gefangener, kapitaler Trophäenträger. Diese perverse feudale Jagdpraxis wird seit 2015 von Tierschutzseite heftig kritisiert. Deshalb errichteten AktivistInnen des VGT heute am Stephansplatz in Wien zwei je 6 m hohe Dreibeine, an denen Aktivisten hingen, um dazwischen ein Riesentransparent zu spannen: „Keine Jagd auf gefangene Tiere!“ Sämtliche Landesregierungen der betroffenen 4 Bundesländer zeigten sich in Gesprächen grundsätzlich bereit, die Gatterjagd bundesweit zu verbieten, doch nirgends wurden bisher ernsthafte Schritte in diese Richtung gesetzt. Die Botschaft der AktivistInnen ist: Wir gehen nicht weg, bis die Gatterjagd verboten wurde. Zuletzt ergab eine Market Umfrage, dass 91,4 % der Menschen in Österreich ein Verbot der Gatterjagd wünschen.

VGT-Obmann Martin Balluch ist vor Ort: „Wir appellieren einmal mehr an die Landesregierungen von Niederösterreich, dem Burgenland, Wien und Salzburg die Gatterjagd zu verbieten. Es darf nicht sein, dass eine Minderheit Großindustrieller und ehemaliger Adeliger ganz Österreich am Gängelband hält.“

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