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COP21: Klimakonferenz 2015 ohne Nutztierhaltung?

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (11.08.2015)

Wien, 11.08.2015

Ende November 2015 tagt in Paris die internationale Klimakonferenz. Obwohl die Nutzierhaltung eine katastrophale Auswirkung auf das Klima hat, wird sie nicht thematisiert.

Die Haltung von Tieren für die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern stößt mehr Treibhausgase aus, als der gesamte Verkehr weltweit. Eine Studie der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) ergab bereits im Jahr 2006, dass die Nutztierindustrie 18% der weltweit erzeugten Menge an Treibhausgasen verursacht.

Eine Studie des World Watch Institute aus dem Jahr 2009, kommt sogar auf erstaunliche 51 Prozent. Im Vergleich dazu ist der Verkehr zu 16% an der Bildung von Treibhausgasen beteiligt.

Die Studie der FAO schätzt zudem, dass die Nutztierhaltung für 65% der Lachgas-Emissionen verantwortlich ist. Lachgas ist 296 Mal so schädlich wie Kohlendioxid und verbleibt 150 Jahre lang in der Atmosphäre.

Aktuelle Analysen bestätigen ebenfalls, dass es schwierig wird das Ziel zu erreichen, die globale Erderwärmung unter 2°C zu halten, wenn sich der Konsum an tierischen Produkten nicht reduziert.

In Kooperation mit der Veganen Gesellschaft Schweiz fordern wir, dass das Thema Nutztierhaltung in die Agenda der COP21 aufgenommen wird. Bitte unterstützen Sie diese Forderung mit Ihrer Unterschrift. Vielen Dank!

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