Teilen:

Große VGT Pelzdemo zog durch die Einkaufsstraßen von Wien

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (15.11.2016)

Wien, 15.11.2016

Über 300 TierschützerInnen setzten ein lautes, eindrucksvolles Zeichen gegen den grausamen Handel mit Tierpelz

Letzen Samstag war es wieder so weit - der VGT rief zur großen, alljährlichen Anti-Pelzdemo auf. Über dreihundert TierschützerInnen versammelten sich am Christian-Broda- Platz, um danach von der Mariahilfer Straße über Ring, Heldenplatz und Graben zum Stephansplatz zu ziehen. Mit kreativ gestalteten Schildern und großen Transparten verliehen sie ihrem Protest Ausdruck, einige TeilnehmerInnen beinndruckten zudem mit selbstgedruckten Anti-Pelz T-Shirts und eigens gebastelten Kostümen.

Ein besonderer Hingucker war ein überdimensionaler Käfig, in dem die vegane Poledance-Artistin Christine Unger in einer Choreografie, die unter die Haut ging, ein eingesperrtes leidendes Pelztier im Drahtgitterkäfig darstellte. Mit Sprüchen wie "Ob Chinchilla, Fuchs oder Nerz, Pelz heißt Tod, Pelz heißt Schmerz" wurden die PassantInnen auf das Thema aufmerksam gemacht; vor zahlreichen Geschäften, die leider immer noch Pelz als Kragen, Bommel, oder Verbrämung anbieten, gab es Zwischenkundgebungen, bei denen über die grausamen Bedingungen auf den Pelzfarmen - ob in Skandivanien oder in China - informiert wurde. Auch vor der "Pulloveria" gab es einen Zwischenstopp, aber nicht, um zu demonstrieren, sondern um sich klatschend und jubelnd dafür zu bedanken, dass die Kette nach jahrelangen, intensiven Protesten Echtpelz aus dem Sortiment genommen hat und ihren Kunstpelz sogar als "100 Prozent vegan" deklariert. Wir hoffen, dass sich noch viele Geschäfte an Pulloveria ein Beispiel nehmen!

In der City wurde neben Liska auch vor der erst kürlich eröffneten Filiale der italienischen Luxusmarke Fendi Halt gemacht. Letztere wurde in einer Rede darauf aufmerksam gemacht, dass Pelz niemals Luxus ist- sondern Not und Elend für die betroffene Tiere. Dabei erntete ein Pelzmantel für 36.000 (!!) Euro besonderes Kopfschütteln der TeilnehmerInnen.

Bei der Abschlusskundgebung am Stock-Im-Eisen-Platz, in dessen Rahmen auf einer riesigen Leinwand Filme von den grauenvollen Zuständen in der Pelzindustrie gezeigt wurden, bedankte sich VGT-Campaigner David Richter für den gelungenen Auftakt der Proteste gegen den Pelzverkauf in der Weihnachtssaison gegen den Pelzhandel in Österreich und kündigte auch noch eine Aktion von TierschützerInnen in Bratislava anlässlich des "World Fur Free Day" am 25.11. an.

Ein großes Dankeschön an alle, die dabei waren und an alle Geschäfte, die den Ausstieg bereits geschafft haben! Zur Liste Pelzfreie Mode

24.07.2026, Wien

Für die Rechte der Wassertiere

Der VGT veröffentlicht die Erklärung der Rechte der Wassertiere.

21.07.2026, Österreich/Slowenien/Algerien

Schifftransporte schwangerer Kalbinnen nach Algerien

Der Beginn einer tagelangen Tortur in den Tierschutz-Hochrisiko-Staat Algerien.

21.07.2026, Österreich/Slowenien/Algerien

Aufgedeckt: Spiridon II-Verantwortlicher Klinger verschifft hunderte Kühe nach Algerien

VGT dokumentiert Tiertransporte von Versteigerungshallen bis zum Hafen in Koper

17.07.2026, Wien

Die Hälterung von Speisefischen aus Tierschutzsicht

Es ist üblich, Zuchtfische vor der Tötung hungern zu lassen. Tierfreundlich ist das nicht.

10.07.2026, Tirol

Tiroler Tierschutzlehrkräfte - Team gibt praxisnahe Einblicke in Tierrechte und Aktivismus

Oberstufen-Workshop als Ausklang eines erfolgreichen Schuljahrs

10.07.2026, Wien

1. Durchbruch: Bauarbeiten für Amphibientunnel in vollem Gange

VGT freut sich über Baustart am Schottenhof, Hanslteich folgt

09.07.2026, Wien

VGT warnt: Deutsche Brieftaubenverbände wollen tausende Tiere in Wien aussetzen

Am 25. Juli sollen Brieftauben von Wien 500 km bis nach Bayern fliegen – 50-75 % davon werden sterben oder die Stadttaubenpopulationen am Weg dorthin vergrößern!

08.07.2026, Wien/EU

VGT begrüßt neue EU-Strategie zu „Nutztieren“, mahnt aber Umsetzung ein

EU will die Tötung von Kücken und die Käfighaltung von Hühnern verbieten, sowie Tierwohl-indikatoren für Masthühner und ein Verbot von Kastenständen für Mutterschweine einführen