Teilen:

Tierfreundliche Kerzen

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (12.01.2017)

Wien, 12.01.2017

Besonders in der Winterzeit kuscheln sich viele Menschen gerne unter eine Decke und entzünden eine Kerze, da diese ein sehr angenehm warmes Licht in der kalten Zeit spendet. Doch auch auf die Tiere wollen wir nicht vergessen!

Sind Kerzen vegan?

Viele Menschen, die bei ihrer Ernährung und Bekleidung auf tierische Inhaltsstoffe verzichten, möchten auch in Kerzen kein Tierfett verbrennen und suchen daher vegane Alternativen.

Es liegt auf der Hand, dass Bienenwachs, das in vielen Kerzen verarbeitet ist, nicht vegan ist, da es sich um ein tierisches Produkt handelt. Bei der Wachsgewinnung sterben tausende Bienen, das ist in der Produktion einkalkuliert. Eine Kerze aus Paraffin oder Stearin ist aber auch nicht unbedingt zu empfehlen. Paraffin an sich ist ein veganes Produkt, welches aber aus Erdöl hergestellt wird und somit nicht nachhaltig ist. Außerdem entstehen bei dem (unvollständigen) Verbrennungsvorgang giftige, krebserregende Dämpfe (s. Der Standard ). Als problematisch gelten außerdem Teelichter, deren Einweg-Aluminiumbecher die Umwelt sehr belasten. Als Alternative gibt es vielfach Teelichter ohne Schale, die Alubecher können schließlich wiederverwendet werden. Stearin ist neben dem Paraffin ein Stoff, der oft bei der Kerzenherstellung eingesetzt wird. Diese Kerzen bestehen zu großen Teilen aus Fetten, welche jedoch auch tierischer Herkunft, wie Stearinsäure aus Schweinemägen, sein können.

Die Lösung? Nachhaltig und vegan sollte die Kerze sein. Insbesondere im Bereich der Duftkerzen gibt es schon eine breite Auswahl, die diese Ansprüche befriedigt. Viele Kerzen sind daher heute schon aus Soja-, Raps- oder Sonnenblumenöl. In vielen Fällen sind die Kerzen auch als vegan gekennzeichnet, sodass man sich sicher sein kann, dass auch die Duft- und Zusatzstoffe (sofern vorhanden) auch keine tierischen Produkte enthalten. Selbstverständlich sollte auch auf die Herkunft der Inhaltsstoffe achten, wenn man alles richtig machen will.

Da die Kerzen zudem noch in schöne und dekorative Gläser gegossen werden, können diese, nachdem das Wachs abgebrannt ist, als Vase, Stiftebecher, Zahnputzbecher, Glas etc. weiterverwendet werden. Etwas ganz Besonderes sind auch Kerzen mit Holzdocht, der für ein Kaminknistern während dem Abbrennvorgang sorgt.

Wer über kreatives Geschick verfügt, findet im Internet viele tolle Ideen, wie aus Kerzenresten wunderschöne neue Kerzen entstehen können. Trau dich! Tiere und Umwelt werden es dir danken...

Bezugsquellen:

10.06.2026, Wien

VGT erinnert täglich Regierung an ihre Verantwortung: Verbot Vollspaltenboden

Mehr als 2500 Proteste gegen den Schweine-Vollspaltenboden seit 2019: VGT ist vor jeder Sitzung des Ministerrats und des Parlaments für die Schweine vor der Tür, so auch heute

09.06.2026, Wien/Linz

Skandalreform zum oberösterr. Singvogelfang: VGT-Stellungnahme

Die geplante Reform ist unionrechts- und verfassungswidrig, die Vogelschutzrichtlinie wird lächerlich gemacht, Bescheide über 6 Jahre sollen Beschwerden verunmöglichen

09.06.2026, Wien

Ein veganer Start in den Sommer

Das war die Veganmania MQ 2026!

08.06.2026,

Lush Prize: Internationale Verleihung zu tierfreien Forschung 2026

08.06.2026, Wien

Kinovorführung „Future Science – Das Ende der Tierversuche?“

Danach diskutierten der Regisseur, Ärzte gegen Tierversuche aus Deutschland, eine Forscherin zu Alternativen von der Med Uni Innsbruck und der VGT über den Film

05.06.2026, Linz/OÖ Salzkammergut

Singvogelfang: OÖ Landesregierung will Urteil Landesverwaltungsgericht aushebeln

Das Recht soll der Politik folgen, nicht die Politik dem Recht: diesem Kickl-Sager folgend ändert die Regierung die Singvogelfangverordnung, sodass alles erlaubt ist, was bisher verboten war

03.06.2026, Graz

Steirischer Landtag fordert von Bundesregierung: Tierqual soll vertuscht werden!

Während Österreich bei Schweinen EU-weit am miesesten ist, der Vollspaltenboden bleibt und alle Schweinefabriken das Gesetz brechen, soll Aufdeckung von Missständen kriminalisiert werden

02.06.2026, Gerersdorf

Bürgermeister von Hafnerbach zeigt Schweinebetrieb Hubmann wegen Tierleids an

Er habe in den Schweineboxen die Ferkel auf einem Haufen liegen gesehen (was sie immer tun!) und gemeint, manche könnten vor Kälte zittern – Anzeige!