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Verletzter Habicht in vermutlich illegaler Falle bei Mensdorff-Pouilly: Anzeige

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (30.08.2017)

Wien, 30.08.2017

Hunderte gezüchteter Fasane und Enten in den Jagdvolieren locken natürlich Greifvögel zur leichten Beute – ein lebender Fasan wurde als Lockvogel in den Gitterkäfig gesetzt!

Dass die feudale Zuchttierjägerschaft – allen voran Alfons Mensdorff-Pouilly – Greifvögel mit allen Mitteln verfolgen, ist bekannt, gehen an diese Tiere doch ihre angekauften Jagdopfer verloren. Dennoch ist es in Österreich verboten, Fallen gegen Greifvögel aufzustellen und noch dazu lebende Fasane als Köder hinein zu setzen. Doch dem VGT wurden nun Video- und Fotomaterial zugespielt, das genau diesen Umstand direkt neben einer der großen Fasanvolieren von Mensdorff-Pouilly in Österreich zu zeigen scheint. In der vermutlich illegalen Falle befand sich ein Habicht, der in Panik immer wieder gegen das scharfe Drahtgeflecht des Käfigs flatterte, aus dem er sich nicht mehr befreien konnte. Er blutete bereits aus dem Schnabel. Zusätzlich befand sich ein lebender Fasan in der Falle, der offenbar als lebendiger Lockvogel dienen sollte und in Todesangst versuchte, seinem natürlichen Fressfeind zu entgehen. Der VGT schaltete die örtliche Polizei ein, die sich des Vorfalls annahm. Zusätzlich hat der Verein Gegen Tierfabriken Anzeige wegen eines vermutlichen Verstoßes gegen das burgenländische Jagdgesetz bei der zuständigen Behörde und wegen Tierquälerei bei der Staatsanwaltschaft erstattet.

VGT-Kampaigner Georg Prinz dazu: Diese Praxis zeigt das Verständnis der Feudaljäger: Zuerst züchtet man tausende in der Natur nicht überlebensfähige Fasane heran. Dann geht man unbarmherzig und sogar unter Missachtung des Artenschutzes gegen alle Beutegreifer vor und schließlich tötet man in großen Treibjagden alle noch überlebenden Fasane. Dem muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden!

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