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VGT-Obmann erhält mit – 50.000 dotierten internationalen Ethikpreis

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (24.01.2012)

Wien, 24.01.2012

Während ÖVP-Finanzminister Tierschutz aus Spendenabsetzbarkeit ausschließt, um VGT nicht zu fördern, und ÖVP-Innenministerin VGT verfolgt, wird dieser international geehrt!

Während ÖVP-Finanzminister Tierschutz aus Spendenabsetzbarkeit ausschließt, um VGT nicht zu fördern, und ÖVP-Innenministerin VGT verfolgt, wird dieser international geehrt!

Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung aus dem ÖVP-Innenministerium listet im jährlichen Verfassungsschutzbericht die Tätigkeiten des VGT lückenlos unter „militantem Tierschutz“ auf, als ob von diesem Verein eine Bedrohung für die nationale Sicherheit ausginge. ÖVP-Innenminister Platter hatte seinerzeit den VGT im Parlament als gewalttätig bezeichnet und eine SOKO gegen ihn in Stellung gebracht. Das ÖVP-Justizministerium wiederum hat den 14 monatigen Tierschutzprozess gegen die gesamte Leitung des VGT zu verantworten . Das ÖVP-Finanzministerium seinerseits betrieb in den letzten Jahren nicht nur 3 Finanzverfahren gegen den VGT, mit dem erklärten Ziel dem Verein die Gemeinnützigkeit abzusprechen und ihn dadurch zur Auflösung zu zwingen, der damalige ÖVP-Finanzminister Josef Pröll schloss die Spendenabsetzbarkeit für den Tierschutz aus, um, wie er öffentlich erklärte, den VGT nicht zu fördern. Der VGT als effizienter und schlagkräftiger Tierschutzverein ist also für die ÖVP offensichtlich ein Feindbild, wie sich auch in der Kampagne gegen die Kastenstandhaltung von Mutterschweinen zeigte.

Dass dieser Verein jetzt dadurch internationale Anerkennung erfährt, dass sein Obmann am Montag den 30. Jänner im Theatre de l’Odeon in Paris den mit € 50.000 dotierten Myschkin-Ethikpreis erhält, kann nur als schallende Ohrfeige für die ÖVP bezeichnet werden.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch kommentiert: „Es ist wirklich unglaublich, wie sehr wir in den letzten Jahren staatlicherseits bekämpft wurden, immer von ÖVP-Ministerien ausgehend. Diese Partei hat sich nicht nur dem Tierindustrie-Lobbyismus verschrieben, sie ist auch mit der Jägerschaft aufs Engste verbandelt, weshalb wir als Verein Gegen Tierfabriken bis heute wie Terroristen verfolgt werden. Die kleinkarierte Enge der Gedankenwelt dieser Partei hat sich für ihre Lobbyinteressen nicht nur längst von christlich-konservativen Werten wie Tierschutz verabschiedet, sie ist auch vollkommen unfähig die gesellschaftliche Entwicklung in größeren Dimensionen zu erkennen. Tierschutz ist eine Idee, deren Zeit gekommen ist, jede neue Generation überholt die alte in ihren diesbezüglichen Vorstellungen. Tierfabriken und die Jagd auf Zuchttiere, gar noch in Gattern, z.B. können nur noch mit undemokratischen Mitteln und einer amoklaufenden Staatsgewalt weitergeführt werden.“

Und DDr. Balluch schließt: „Die Verleihung dieses internationalen Ethikpreises für meine Tierschutzarbeit ist nicht nur eine klare Absage an die ewiggestrige Betonkopfmentalität der ÖVP. Sie ist auch eine schallende Ohrfeige für diese Partei, weil sie genau diese Tätigkeit belobigt, die die ÖVP seit bald 10 Jahren durch Missbrauch ihrer Macht als angeblicheTerrorgefahr zu kriminalisieren und zu bekämpfen versucht, wenn auch ohne Erfolg. Und sie legt die engstirnige Provinzialität dieser Partei bloß, die jeden Weitblick und jede nachhaltige Zukunftsvision missen lässt. Der Myschkin-Ethikpreis für jene Person, die im Tierschutzprozess zum Staatsfeind (O-Ton „Die Zeit“) hochstilisiert wurde, stellt den BetreiberInnen dieser ganzen Causa über den Freispruch hinaus ein denkbar schlechtes Zeugnis aus!“

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