Für den VGT handelt es sich bei der RAS-Technologie um Massen- oder Intensivtierhaltung von Wassertieren. Im Webartikel "Massentierhaltung von Fischen in Österreich - Teil 1" vom Oktober 2022 wurde die Massen- oder Intensivtierhaltung von Wassertieren erstmals ausführlich erörtert.3 Die meisten RAS-Betriebe in Österreich halten und züchten Afrikanische Welse. Der Webartikel "Kein Tierschutz für den Afrikanischen Wels?" vom Mai 2026 informiert darüber.4 Die geplante Lachsfabrik in Gmünd im Waldviertel soll ebenfalls die RAS-Technologie für die Zucht und Mast von Atlantischen Zuchtlachsen nutzen.5
Aktuelle Veröffentlichungen belegen anhand wissenschaftlicher Beweise die vielfältigen Probleme der RAS-Wassertierfabriken. Wir haben uns zwei Berichte genau angeschaut. Eine Anmerkung dazu: Die erwähnten Berichte sind in Englisch verfasst. Der Verständlichkeit halber werden Zitate aus den Berichten in Deutsch geschrieben. Die Übersetzung erfolgte mit dem "Google Übersetzer".
Die Eurogroup for Animals hat im Jänner 2026 ein Positionspapier veröffentlicht, in dem erörtert wird, welche Probleme es in RAS-Betrieben geben kann.6 Dort heißt es auf Seite 2: "Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen gravierende und chronische Auswirkungen auf das Wohlbefinden der in diesen Systemen gezüchteten Fische, neben unbewiesenen und mitunter übertriebenen Umweltvorteilen". Auf Seite 3 wird fortgesetzt: "In ihrer jetzigen Form stellen Kreislaufanlagen ein weiteres Modell intensiver Aquakultur dar, das weder angemessenes Tierwohl noch wirksame Verbesserungen der Nachhaltigkeit gewährleistet."
Die unterschiedlichen Probleme von RAS im Hinblick auf Tierschutz und Tierwohl werden in dem Dokument beschrieben und mit wissenschaftlichen Studien belegt, die in einem ausführlichen Literaturverzeichnis angeführt sind. Folgende Mängel werden erkannt: