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VGT-Gruppe aus Innsbruck klärt über Martinigänse auf

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (09.11.2015)

Innsbruck, 09.11.2015

Am 11. November wird Martini gefeiert. Traditionell wird an dem Tag das Martinigansl gegessen. Unsere engagierten AktivistInnen in Innsbruck machen kreativ auf die Problematik der Martinigänse aufmerksam.

Viele Menschen essen in Österreich in der Zeit, rund um Martini, traditionell Gans. Doch die wenigsten wissen, woher die Gans auf ihrem Teller kommt und wie die Haltungsbedingungen ausgesehen haben. Der Großteil der Gänse stammt aus Osteuropa, häufig aus Ungarn. In Ungarn spielt Tierschutz eine geringe Rolle. So werden die Gänse mehrmals in ihrem Leben bei lebendigem Leib gerupft. Auch die Stopfmast, die bei uns längst verboten ist, findet dort weiterhin Anwendung. Stopfmast ist eine unbeschreibliche Tierquälerei. Der Gans wird das Futter durch einen Schlauch oder einen Trichter im Übermaß in den Magen gepresst. Bei manchen Tieren platzt der Magen sogar dadurch.

In Innsbruck haben dazu unsere AktivistInnen das Thema kreativ aufgegriffen und einen friedlichen Protest veranstaltet. Die ruhige Performance wurde als eine Art Pantomime abgehalten, bei der sich die AktivistInnen in Zeitlupe bewegten und sich eine Modell-Stopfgans weitergaben. Währenddessen wurde ein Text über die Stopfmast vorgelesen. Diese Darstellung lockt jedes Mal zahlreiche PassantInnen an, welche sich anschließend Infomaterial mitnehmen und Petitionen unterschreiben können. Der eigentliche Publikumsmagnet ist allerdings ein selbst gebauter Infoständer, der über verschiedene Tierschutzthemen informiert. Hier können sich die PassantInnen in Ruhe Informationen durchlesen und anschließend Fragen stellen.

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