Teilen:

Heute beginnen Verhandlungen zur Reform des Jagdgesetzes im Burgenland!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (17.02.2016)

Burgenland, 17.02.2016

VGT bringt wissenschaftlich begründete Stellungnahme ein; Forderungen: Tierschutz ins Jagdgesetz, Verbot von Gatterjagden, Verbot des Aussetzens von gezüchtetem Federwild (Fasan)

Seit Sommer 2015 macht der VGT auf die Missstände bei der Jagd auf gezüchtete Tiere aufmerksam. Insbesondere im Burgenland konnte der Tierschutzverein zahlreiche Gatterjagden sowie das Aussetzen gezüchteter Fasane, Rebhühner und Stockenten dokumentieren. Die Landesregierung im Burgenland erklärte sich bereit, das Jagdgesetz grundlegend zu reformieren und lud den VGT zur Teilnahme ein. Die Verhandlungen beginnen heute, den 17. Februar 2016. Der VGT hat dazu eine sehr gut wissenschaftlich begründete, 13 seitige Stellungnahme mit 15 Beilagen (Gatterjagd, Zuchtgatter und Federwild) eingebracht.

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: „Wir fordern in aller erster Linie ein Verbot der Gatterjagd und ein Verbot des Aussetzens von gezüchtetem Federwild. Dazu sollten Tierschutz und Ökologie als Grundpfeiler eines modernen Jagdgesetzes fix verankert werden. Doch darauf aufbauend wünschen wir uns ein Verbot des Abschusses von Hunden und Katzen, ein Verbot der Baujagd, ein Verbot der Überhege von Paarhufern, d.h. Fütterungen nur bei absoluter Not, Schonzeiten für alle Tiere, ein Verbot der Jagd im Nationalpark, ein Verbot der Jagd auf Zugvögel und eine jagdliche Winterruhe ab 21. Dezember. Wir sind sehr gespannt, wie sich der Reformprozess gestalten wird. Es wäre für das Burgenland eine große Chance, bei dieser Frage in Österreich voran zu gehen, und analog zum Wildtiermanagementgesetz im deutschen Baden-Württemberg auch in Österreich ein Vorzeigejagdgesetz zu schaffen, das wirklich fortschrittlich genannt werden kann.“

15.01.2026, Österreich

Hintergrundwissen Jagd

14.01.2026, Steiermark

Ein Semester voller Fragen, Einsichten und Gespräche

Der Tierschutzunterricht in der Steiermark im Rück- und Ausblick

14.01.2026, Graz

VGT spricht im Petitionsausschuss des Steirischen Landtags über Schweine-Vollspaltenboden

Erfolgreich eingebrachte Petition appelliert an Landtag, Schweinebetrieben den Umstieg vom Vollspaltenboden auf Tierwohlställe mit tiefer Stroheinstreu zu erleichtern

08.01.2026, Wien/Dänemark

Dänemarks Schweinehaltung mit Mindeststandard Österreich 2038: Schwanzbeißen

Neues Video von einem Besuch in einer dänischen Schweinefabrik mit „Gruppenhaltung Neu“ zeigt, dass dort routinemäßig Schwänze kupiert werden und trotzdem Schwanzbeißen auftritt

30.12.2025, Linz

OÖ: VGT bringt 12 Anzeigen gegen in flagranti erwischte Singvogelfänger ein

Übertretungen der OÖ Artenschutzverordnung, des Tierschutzgesetzes und der EU Tiertransportverordnung: zu viele Lockvögel, Beifang, Transport in Käfigen im Rucksack

24.12.2025, Wien

Fische sind Freunde, kein Essen

Stiller VGT-Protest für Fische, deren Stimmen nicht gehört werden

23.12.2025, Wien

Fiakerfahrer nach Angriff auf Tierschützer verurteilt

Ein Fiakerfahrer wurde am Bezirksgericht Wien Innere Stadt schuldig gesprochen, einen Aktivisten im August körperlich verletzt zu haben.

23.12.2025, St. Pölten

NÖ Landesverwaltungsgericht: ÖVP „Platzhaltedemos“ sind nicht rechtskonform

Richterin erklärt Auflösung einer Tierschutz-Versammlung gegen den Vollspaltenboden durch die Behörde in Wr. Neustadt vor dem ÖVP-Bundesparteitag für rechtswidrig