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Tierschutzsprecherin der KPÖ als Spitzel für Jägerschaft im VGT: Zeugin für Mayr-Melnhof

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (11.05.2017)

Salzburg, 11.05.2017

Klagswütiger Gatterjäger schickt immer wieder persönliche „Einladungen“ in sein Schloss an potentielle Kronzeuginnen im Prozess gegen VGT-Obmann – Spitzel wollte Anstellung beim VGT

€ 100.000 Schadenersatz für Beleidigungen durch Facebook-Kommentare. So stellt sich der Salzburger Promi-Gatterjäger Max Mayr-Melnhof die Welt vor und hat den VGT-Obmann die entsprechende Summe geklagt. Als Evidenz nutzt er die Tierschutzsprecherin der KPÖ, Alexandra Benedik. Sie trat beim VGT als Aktivistin auf und wollte sogar angestellt werden. Bereitwillig wurde sie in sämtliche internen Emaillisten des Tierschutzvereins aufgenommen – und schon legt Mayr-Melnhof Emails von dort in seinen Klagen vor. Zweifelsfrei stand sie mit GatterjägerInnen in Kontakt, als sie immer wieder mit verschluckter Kreide beim VGT nachfragte, um Informationen zu erhalten, u.a. auch über in Salzburg aufgeklebte Pickerl mit Kritik an Mayr-Melnhof. Und schon wurde daraus eine Privatanklage von Mayr-Melnhof gegen den VGT. Fakten zu ihrer Spitzeltätigkeit für die Jägerschaft finden sich hier auf dem Blog des VGT-Obmanns: Martin Balluch's Blog.

Doch damit nicht genug. Mayr-Melnhof hätte gerne zwei weitere Zeuginnen gegen den VGT-Obmann. Sein Anwalt schlug jedenfalls beim Prozess in Salzburg den beiden jungen Tierschützerinnen, die beim Aufkleben von Pickerln mit Kritik an Mayr-Melnhof erwischt worden sind, vor, dass er sie nicht gerichtlich verfolge, wenn sie gegen Martin Balluch aussagen. Als sie das verneinten, trudelten plötzlich zwei „Einladungen“ ins Schloss bei den Damen ein. Trotzdem das publik wurde, geniert sich Mayr-Melnhof nicht, jetzt eine zweite Serie von „Einladungen“ zu verschicken. Hier im Original: zur Facebook-Seite.

VGT-Obmann Martin Balluch: „Max Mayr-Melnhof hat bisher 4 Verfahren gegen mich verloren, das Urteil zum 5. steht noch aus. Offenbar will er nun im 6. Prozess nichts dem Zufall überlassen, fordert astronomische Summen als Schadenersatz und lässt seinen Anwalt gut 300 Seiten Klagsschriften mit den verrücktesten Vorwürfen verfassen. So wirft er dem VGT-Obmann quasi Schutzgelderpressung vor. Die These: der VGT würde nur deshalb Druck auf ihn ausüben, damit er sein Jagdgatter in ein Fleischgatter umwandelt, sodass die Kontrollstelle, deren Mitgesellschafter der VGT ist, an Kontrollen des Gatters Geld verdient. Absurder geht es wirklich nicht mehr. In diese desperate Klagsstrategie passen auch die wiederholten Einladungen an potentielle Kronzeuginnen, die er gegen mich einsetzen könnte. Man muss sich fragen, ob Alexandra Benedik, die Tierschutzsprecherin der KPÖ, auch derartige Einladungen in sein Schloss erhalten hat, bevor sie jetzt gegen mich aussagt.“

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