Teilen:

Flut von Hasspostings und Todesdrohungen von Mayr-Melnhof-Unterstützern gegen VGT

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (23.11.2017)

Wien, 23.11.2017

So tickt die Gatterjagdgesellschaft: TierschützerInnen sollen ermordet, überfahren und aufgehängt werden – Martin Balluch bittet die Behörden um Polizeischutz

Es begann mit einer in einer Demokratie eigentlich selbstverständlichen Handlung eines Tierschutzvereins: Kritik an der Gatterjagd. Und natürlich ist es unmöglich, seriös Kritik zu üben, ohne vor Ort gewesen zu sein und die Vorgänge zu dokumentieren. Und zwar legal, von der öffentlichen Straße außerhalb des Gatterzauns aus. Genau das und nichts Anderes haben TierschutzaktivistInnen seit 2 Jahren gemacht, u.a. bei Max Mayr-Melnhof. Doch der Feudaljäger reagierte, als würde er noch im feudalen Mittelalter leben und als würde gerade die nächste Bauernrevolte ausbrechen. Zunächst klagte er ohne Unterlass wegen allem, was ihm nur einfiel, so wollte er € 6000 Kränkungsgeld, weil ihm ein satirischer Preis „Das steinerne Herz“ für seine Wildschweinmassaker im Jagdgatter symbolisch überreicht worden war. Dann beschimpfte er Martin Balluch nicht nur („faschistoider Populist“, „lügt, sobald er den Mund aufmacht“, „Verbrecher“), sondern griff auch zur Gewalt. Der VGT hat immer nur Fakten veröffentlicht – sonst wäre ja eine der Mayr-Melnhof Klagen erfolgreich gewesen – und hat sich immer an das Gesetz gehalten. So auch letzten Montag bei der erneuten Gatterjagd des Salzburger Gatterjägermeisters. Doch Mayr-Melnhof überfiel mit seinen Schergen die friedlich filmenden Menschen, ließ ihnen die Arme verdrehen und sie mit Gewalt fixieren, und nahm ihnen ihre Filmkameras und ein Funkgerät weg. Und wieder dasselbe Spiel: der VGT berichtet ausschließlich wahrheitsgetreu über diesen Überfall – und wird von Mayr-Melnhof sofort beschimpft und diffamiert („infame Lügen“).

Zu dieser Taktik des Terrorisierens, um wahrheitsgetreue Berichterstattung zu verhindern, gehört offenbar auch die Welle von Hasspostings und Todesdrohungen, die nun von Mayr-Melnhof-Unterstützern über den VGT hereinbrechen. Man wünscht den TierschützerInnen den Tod, droht an, sie mit dem Auto zu überfahren, und ergießt sich in Hasstiraden ohne gleichen. Wo kommt dieser Hass auf Menschen her, die nichts Anderes tun, als sich mit verletzten und verfolgten Tieren zu solidarisieren und über deren Schicksal vollkommen wahrheitsgetreu zu berichten? Die Situation ist nun so aufgeheizt, dass MitarbeiterInnen des VGT, wie Martin Balluch, die Polizei bitten, sie zu schützen und die Frequenz von Streifenfahrten um ihre Wohnungen zu erhöhen. Menschen, die nicht nur ohne mit der Wimper zu zucken auf verängstigte, eingesperrte Wildtiere ballern können, sondern auch auf das Aufdecken dieser Praxis mit derartigem Hass und einer Gewaltorgie reagieren, ist absolut alles zuzutrauen. Recht und Gesetz gelten für sie jedenfalls offensichtlich nicht mehr. Die Polizei muss einschreiten, bevor sich die Gewalttat von Malta nun auch in Österreich wiederholt!

26.03.2026, Wien

Brandaktuelle Gallup-Umfrage zum Singvogelfang zeigt: Drei Viertel dagegen!

Über 80 % der Frauen und sogar 85 % der Menschen über 50 sprechen sich gegen den Singvogelfang per se, den Vorgang beim Fallenfang und die Art des Transports der Vögel aus

26.03.2026, Wien

VGT Fischschutz-Aktion: Fische schützen, statt Fische fischen!

10 Jahre Welttag für das Ende der Fischerei. Der VGT informiert mit einer Fischschutz-Aktion über den internationalen Aktionstag und die tierquälerische Fischerei.

25.03.2026, Jagenbach

Spiridon II-Exporteur Klinger einer der Hauptakteure auf österreichischen Rinder-Versteigerungen

Waldviertler Firma exportiert regelmäßig Kalbinnen in Tierschutz-Hochrisiko-Staaten wie Algerien

25.03.2026, Wien

VGT-Aktivist:innen gedenken verunfallter Fiakerpferde

Mahnwache am Stephansplatz bringt zum Ausdruck: Jeder Vorfall ist einer zu viel

24.03.2026, Wien

VGT - Aktion anlässlich 10 Jahre Welttag für das Ende der Fischerei

Der Welttag für das Ende der Fischerei (WODEF) jährt sich 2026 zum 10. Mal. Der VGT unterstützt den internationalen Informations- und Aktionstag mit einer Tierschutzaktion am Stephansplatz.

24.03.2026, Wien

Verunfallte Fiakerpferde: Einladung zur Mahnwache

Aktivist:innen des VGT machen auf 2 Fiakerunfälle der letzten Wochen aufmerksam

19.03.2026, Wien

Immaterielles UNESCO-Kulturerbe? VGT präsentiert Video zum Singvogelfang in OÖ

Anlässlich der Überprüfung durch die Österreichische UNESCO-Kommission, ob der Singvogelfgang im OÖ Salzkammergut Kulturerbe bleiben soll, zeigt VGT Dokumentation

18.03.2026, Wien

VGT-Riesenhuhn räumt mit Eier-Mythen auf

Eine Protestaktion des VGT macht heute am Stephansplatz auf die Missstände in der Eierproduktion aufmerksam.