Teilen:

Treibjagd in steirischem Problemrevier trotz Lockdowns

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (18.11.2020)

Leitring/Wagna,Leibnitz, 18.11.2020

Die Jagd auf ausgesetzte Fasane und auf Stockenten geht trotz Pandemie und Lockdown weiter VGT kritisiert das Vorgehen: Treibjagd ist nicht systemrelevant

Jedes Jahr werden im Jagdrevier Leitring im Bezirk Leibnitz hunderte Fasane ausgesetzt – angeblich, um den Bestand zu stützen. Dennoch werden unzählige der ausgesetzten Tiere jeden Herbst, noch vor der Fortpflanzungszeit im Frühjahr, in mehreren Treibjagden wieder abgeschossen.

Während ganz Österreich im Lockdown sitzt, gehen die Treibjagden auf ausgesetzte Tiere weiter. Der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN kritisiert das scharf. Kampagnenleiter David Richter: Es ist absolut lächerlich, dass ausgesetzte Tiere gerade jetzt bejagt werden sollen! Diese Jagd ist keinesfalls systemrelevant!

Bei typischen Treibjagden gehen Gruppen von Menschen durch Büsche und Felder und scheuchen die sich versteckenden Fasane und Enten auf. Jäger und Jägerinnen schießen auf die flüchtenden Tiere, während Hunde die verletzten oder toten Tiere packen. Wir bezweifeln, dass vor, während oder nach der Jagd Corona-Abstände sinnvoll eingehalten werden, so David Richter weiter. Der VGT hat Anzeige wegen Verdachts auf Nichteinhaltung der COVID-19-Notmaßnahmenverordnung erstattet.

Der VGT ist überzeugt, dass das jährliche Aussetzen und Abschießen von Fasanen nicht dem Gesetz entspricht. Richter: Hier handelt es sich um keine Hegemaßnahme zur Bestandstütze, sondern um reinen, grausamen Jagdspaß. Die Treibjagd wurde den Tierschützer:innen heute Vormittag gemeldet. Der VGT hat Anzeige wegen Übertretung des Jagdgesetzes erstattet.

David Richter abschließend: Das Abschießen von ausgesetzten Tieren ist weder waidgerecht, noch mit Tier- oder Umweltschutz vereinbar. Schon gar nicht ist es systemrelevant. Es ist eine schreckliche Tierquälerei.

20.02.2026, Salzburg

Jagdmesse Salzburg: illegale Tellereisenfallen und Abschüsse von Bären verkauft

Für Außenstehende wirkt die Mentalität der Menschen, die da als Kund:innen angesprochen werden sollen, schwerst pathologisch – Tierschutz-Demo vor dem Messegelände

19.02.2026, Wien

42* Klimaaktivist:innen angeklagt: VGT solidarisch, Klimawandel größte Bedrohung

Bei einer derart drastischen Bedrohung für uns alle sind auch drastische Aktionen gerechtfertigt – es wäre ein Verbrechen, sehenden Auges die eigenen Kinder in den Untergang zu schicken!

18.02.2026, Wien

Forschungsbericht zu neuem Schweine-Vollspaltenboden bestätigt: kaum Verbesserung

Die zu verschiedenen Parametern des Tierwohls erhobenen Vergleichszahlen zwischen Vollspaltenboden alt und neu sind ernüchternd – heute Protest vor dem Ministerrat

17.02.2026, Klagenfurt

PK: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

In Kärnten wurden in den letzten 4 Jahren doppelt so viele Wölfe geschossen, wie im großen, regional 10 Mal so dicht besiedelten Deutschland – seit 2022 gab es sogar 310 Abschusserlaubnisse der Landesregierung

12.02.2026, Graz

Einladung: morgen Freitag Tierschutzdemo vor Bauernbundball in Grazer Stadthalle

Der ÖVP-Bauernbund blockiert massiv jede vernünftige Weiterentwicklung im Nutztierschutz – Protest vor allem gegen die Beibehaltung des Schweine-Vollspaltenbodens

10.02.2026, Klagenfurt

Einladung zur Pressekonferenz: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

Expert:innen und Tierschutzvertreter:innen beziehen Stellung zur aktuellen Wolfsthematik in Kärnten

09.02.2026, Steinbrunn

14 Füchse und 2 Marder getötet: Jagdverband Burgenland brüstet sich sinnloser Tötungen

Die Jagd auf Füchse ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv und bedeutet sinnloses Tierleid: Füchsinnen sind Anfang Februar bereits schwanger, Abschüsse kurbeln Reproduktion an

06.02.2026, Wien

Vorträge zu Theorien zur Tierbefreiung

Vorträge, Podiumsdiskussion und Q&A