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Spontane Meinungsäußerung von Tierschützer:innen bei Pressekonferenz Köstinger

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (11.03.2021)

Wien, 11.03.2021

Kritik am Vollspaltenboden und der Haltung der ÖVP – allerdings erschien die Landwirtschaftsministerin zu ihrer eigenen Pressekonferenz nicht

Es hätte ausnahmsweise eine Pressekonferenz mit persönlicher Präsenz im Haus des Meeres in Wien sein sollen. Von der Energiewende wollten Ministerin Gewessler, Vizekanzler Kogler, Staatssekretär Brunner und eben Landwirtschaftsministerin Köstinger sprechen. Doch als an jedem Eingang 2 Tierschützer:innen auf Ministerin Köstinger warteten, erschien sie gar nicht zu ihrer eigenen Pressekonferenz. Der VGT hätte gerne von Köstinger gewusst, ob sie einem Verbot des Vollspaltenbodens mit verpflichtender Stroheinstreu und mehr Platz für die Schweine in der anstehenden Novelle des Tierschutzgesetzes zustimmen wird. Und, warum sie weiterhin den Neubau von Schweinefabriken mit Vollspaltenboden fördert, ob sie vielleicht meint, dass die Menschen wollen, dass mit ihrem Steuergeld dergestalt Schindluder getrieben wird.

Der VGT stellt klar, dass es jetzt keine halben Sachen geben darf. Kein Vollspaltenboden mit einer Ecke mit weniger Perforierung, was man als Verbot des Vollspaltenbodens verkaufen will. Keine Augenauswischerei. Die Novelle des Tierschutzgesetzes muss Nägel mit Köpfen machen. Da muss ein Ende des Vollspaltenbodens klar vorgegeben sein. Da muss drinnen stehen, dass die Schweine einen tief eingestreuten Liegebereich erhalten, in dem alle Tiere gleichzeitig schlafen können. Alles andere ist indiskutabel.

Nur leider war Landwirtschaftsministerin Köstinger überraschend doch nicht vor Ort, um mit dieser Forderung konfrontiert zu werden und dazu Stellung zu beziehen.

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