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Testamentsspenden: berührendes Event in Schönbrunn

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (13.04.2023)

Wien, 13.04.2023

Noch nie haben so viele Menschen etwas an gemeinnützige Einrichtungen vererbt – der VGT sagt symbolisch „Danke“ für die große Tierliebe!

Der internationale Trend, Spendenzwecke im letzten Willen zu verankern, ist auch aus dem österreichischen Spendenwesen nicht mehr wegzudenken. Noch nicht dagewesene 120 Mio. Euro wurden im Vorjahr an gemeinnützige Einrichtungen vererbt. Damit stellen Spenden aus dem Nachlass mittlerweile eine der wichtigsten Stützen für die Finanzierung gemeinnütziger Hilfsprojekte dar. Dafür sagten Österreichs Spendenorganisationen gestern im Schlosspark Schönbrunn gemeinsam Danke und pflanzten symbolisch Vergissmeinnicht-Pflanzen. Das Event wurde von Vergissmeinnicht , einer Initiative des Fundraising Verbands Austria, organisiert.

Majo Colerus hat für den VGT an dem Event teilgenommen: Seit ich denken kann, setze ich mich für Schwächere ein. Das endet nicht bei Tieren, ich mache mich natürlich auch für Menschen stark. Das gestrige Event war eine schöne Gelegenheit, Menschen zu zeigen, wie wichtig ihre Unterstützung für wohltätige Zwecke ist. Der VGT ist ein unabhängiger Verein und ohne die zahlreichen Spenden wäre unsere wichtige Tierschutzarbeit einfach nicht möglich.

Jeder neunte Spendeneuro aus einem Testament

Laut einer aktuellen Studie können sich fast 800.000 Österreicher:innen vorstellen, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken. Damit hat sich das Interesse an dieser Möglichkeit in zehn Jahren mehr als verdoppelt. Einen besonders großen Interessensanstieg verzeichnet „Vergissmeinnicht“ unter der wachsenden Zahl an kinderlosen Personen. 40% von ihnen sehen im gemeinnützigen Testament eine sinnstiftende Möglichkeit, ihr Vermögen nach dem Tod gemeinnützigen Anliegen zu widmen, die ihnen schon zu Lebzeiten wichtig waren. Aber auch immer mehr Familien entscheiden sich gemeinsam dafür, einen Teil des Vermögens einem guten Zweck zu widmen.

Majo Colerus: Die Menschheit steht vor der größten bisher dagewesenen Herausforderung. Artensterben und Klimawandel betreffen uns alle, und wir müssen gemeinsam an Lösungen arbeiten. Wir als VGT sorgen dafür, dass dabei auf die Tiere nicht vergessen wird. Wir setzen uns für bessere Lebensbedingungen für sogenannte Nutztiere ein, aber wir leiten auch zahlreiche Wildtier-Kampagnen, die Tiere direkt schützen und retten. Wer Gutes tun will, hat mit einer Testamentsspende die Gelegenheit, über den Tod hinaus das zu verwirklichen, was schon zu Lebzeiten wichtig war. Ich bin extrem dankbar, dass es so viele Menschen gibt, die unsere Tierschutz-Arbeit unterstützen.

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