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In Linz beginnt’s: Aktivistin beginnt ihre 24 Stunden auf Schweine-Vollspaltenboden

Linz, 20.09.2025

Sie testet dabei genau jenen neuen Mindeststandard, der ab 2034/2038 für alle Schweinebetriebe als „Gruppenhaltung Neu“ vorgeschrieben wird, aber ein Vollspaltenboden bleibt

Der Vollspaltenboden bleibt. Die Regierung hat im Juni 2025 das bestehende Verbot des Schweine-Vollspaltenbodens aufgehoben und durch eine Fortführung des Vollspaltenbodens ersetzt. Ja, ab 2034 bzw. 2038 wird es weiterhin erlaubt bleiben, Schweine auf Vollspaltenboden zu halten. Die Neuerungen sind so minimal, dass man sie gar nicht merkt, und zwar weder als externe:r Beobachter:in, noch als betroffenes Schwein. Letzteres will jetzt eine Tierschützerin in Linz am eigenen Leib überprüfen: sie möchte 24 Stunden auf genau jenem Boden verbringen, den die Regierung als Ende des Vollspaltenbodens bezeichnet. Und der Platz, der ihr zur Verfügung steht, ist der für Schweine bis 85 kg nach dem erweiterten Platzangebot ab 2034/2038, nämlich 0,65 m².

Erste Reaktion der Tierschützerin nach Betreten des Bodens: „Das Platzangebot ist erschreckend klein. Ein 85 kg schweres Schwein ist definitiv größer als ich und trotzdem kann ich mir kaum vorstellen, auch nur 24 Stunden mit so wenig Platz auszukommen. Ich bin neugierig, wie sich diese steinharten, scharfkantigen Spalten auf den ‚Liegekomfort’ auswirken, aber große Erwartungen habe ich nicht. Es ist ein schlechter Scherz, diesen Boden als physisch angenehm zu bezeichnen.“

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

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