Teilen:

VGT gibt echte Einblicke in den Tierschutzunterricht

Guntersdorf/Wien, 20.05.2026

Unterricht des VGT beliebt wie eh und je, Rückmeldungen von Lehrpersonen und von Kindern durchwegs positiv

Nach jüngsten Vorwürfen über vermeintliche Schockbilder in Volksschulen gibt der VGT einen echten Einblick, wie der Tierschutzunterricht tatsächlich abläuft und wie er von den Kindern und Lehrpersonen angenommen wird.

Bereits seit 1995 und damit seit über 30 Jahren ist der Tierschutzunterricht eine der wesentlichsten Aktivitäten des VGT. Die Tierschutzlehrer:innen sind gut gebucht. Im aktuellen Schuljahr waren sie bis dato bereits in 195 Schulen in ganz Österreich eingeladen.

Doch wie sieht so eine Unterrichtseinheit überhaupt aus?

Die Tierschutzlehrer:innen knüpfen an Alltagserfahrungen der Kinder an und geben Tipps, wie sie Tieren helfen können – so geht es um die respektvolle Behandlung von Haustieren genauso wie um den Umgang mit in Not geratenen Wildtieren bis hin zur alltäglichen Begegnung mit einer Schnecke auf dem Gehsteig. Dadurch erwerben die Kinder und Jugendlichen auch wichtige soziale Kompetenzen wie Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Achtsamkeit gegenüber anderen Lebewesen.

Darüber hinaus werden themenspezifische Workshops angeboten

Besonders beliebt ist der Workshop über Hühner. Er ist ab der 2. Schulstufe empfohlen und beinhaltet spielerische Wissensvermittlung, kreative Aufgaben und ein altersgerecht ausgewähltes Video, um zu veranschaulichen, wie eine gute Lebensumgebung für Hühner aussehen kann und soll.

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse über das Leben der Tiere fließen in den Unterricht genauso mit ein wie ein Überblick über die aktuellen Haltungsbedingungen in Österreich. Dies passiert stets in altersgerechter Weise und beinhaltet als wesentliches Element das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen im Sinne der Tiere und Menschen.

Die Themenauswahl umfasst zudem Schweine, Rinder und andere Tiere in der Landwirtschaft, Haustierhaltung, Tiere in Zoo & Zirkus, Pelztiere sowie für ältere Schüler:innen Klima, Tierethik, Tierversuche und Jagd.

Weitere Einblicke zu den Angeboten:  Inhalte & Methoden 

Es ist dem VGT ein ganz besonderes Anliegen, dass die Kinder und Jugendlichen mit einem guten Gefühl aus der Klasse gehen. Oberstes Ziel ist es, dass sie die Interessen der Tiere ernst nehmen und Tierschutz als etwas Positives und Sinnvolles erleben, das sogar Spaß macht!

Nina Hammer, VGT Tierschutzlehrerin, ist seit 2018 für den VGT in Schulen in Wien und Niederösterreich unterwegs: „Das Feedback der Kinder und Jugendlichen ist ausgesprochen positiv, die Lehrkräfte buchen den Tierschutzunterricht oft jährlich für alle Klassen und empfehlen ihn gerne weiter. Gerade Volksschulkinder freuen sich schon zu Beginn der Stunde, dass es um Tiere geht, denn für diese hegen sie oft eine besondere Begeisterung! Meine Erfahrung ist, dass sie nicht nur motiviert mitarbeiten, sondern auch äußerst wissbegierig sind, viele Fragen stellen und sich eine positive Zukunft für Tiere nicht nur wünschen und vorstellen können, sondern sich auch selbst dafür einsetzen wollen. Statt Kindern die altersadäquate Auseinandersetzung mit aktuellen Tierschutzthemen abzusprechen, sollten wir als Erwachsene uns ihre Empathie und Lösungsorientierung unbedingt zum Vorbild nehmen.“

Der Tierschutzunterricht des VGT ist kostenfrei und kann für alle Altersstufen in Schulen in Wien, NÖ, Burgenland, Kärnten, Steiermark und Tirol gebucht werden.

Näheres unter vgt.at/tu

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

 

09.06.2026, Wien/Linz

Skandalreform zum oberösterr. Singvogelfang: VGT-Stellungnahme

Die geplante Reform ist unionrechts- und verfassungswidrig, die Vogelschutzrichtlinie wird lächerlich gemacht, Bescheide über 6 Jahre sollen Beschwerden verunmöglichen

05.06.2026, Linz/OÖ Salzkammergut

Singvogelfang: OÖ Landesregierung will Urteil Landesverwaltungsgericht aushebeln

Das Recht soll der Politik folgen, nicht die Politik dem Recht: diesem Kickl-Sager folgend ändert die Regierung die Singvogelfangverordnung, sodass alles erlaubt ist, was bisher verboten war

03.06.2026, Graz

Steirischer Landtag fordert von Bundesregierung: Tierqual soll vertuscht werden!

Während Österreich bei Schweinen EU-weit am miesesten ist, der Vollspaltenboden bleibt und alle Schweinefabriken das Gesetz brechen, soll Aufdeckung von Missständen kriminalisiert werden

02.06.2026, Gerersdorf

Bürgermeister von Hafnerbach zeigt Schweinebetrieb Hubmann wegen Tierleids an

Er habe in den Schweineboxen die Ferkel auf einem Haufen liegen gesehen (was sie immer tun!) und gemeint, manche könnten vor Kälte zittern – Anzeige!

01.06.2026, Wien

Heute jährt sich zum 1. Mal Fehlentscheidung Regierung Schweine-Vollspaltenboden

Die echte Ablauffrist für den Vollspaltenboden bis 2040 bzw. 23 Jahre wurde abgeschafft, stattdessen ein Vollspaltenboden Neu als neuer Mindeststandard ab 2034/2038 installiert!

21.05.2026, Wien/Steiermark

VGT an Styriabrid-Obmann Kaiser: bitte lesen Sie die Verordnung zur Schweinehaltung

Josef Kaiser hatte Medien erklärt, er wüsste nicht, worauf sich der VGT beziehe; Punkt 2.1 der Anlage 5 der 1. Tierhaltungsverordnung ist eindeutig: angenehmer Liegebereich

20.05.2026, Wien

Steiermark: FPÖ und ÖVP schmettern Grünen Antrag im Landtag gegen Vollspalten ab

Die steirische Landesregierung ist nicht einmal bereit, Tierwohlfleisch in Landesküchen oder den Umbau der Schweinebetriebe weg vom Vollspaltenboden zu fördern

19.05.2026, Steiermark

VGT erstattet 1025 Anzeigen gegen Vollspalten-Schweinefabriken in der Steiermark

Es besteht der Verdacht, dass keiner dieser Betriebe allen Schweinen einen physisch angenehmen Liegebereich bietet, wie gesetzlich seit Juli 2022 vorgeschrieben