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Webpelzmodenschau mit prominenter Besetzung!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (07.11.2007)

Wien, 07.11.2007

Dominic Heinzl, Eva Fuchs, Trixi Danell, ?Frau Knackal" Monica Weinzettl und vielen mehr setzen sich an diesem Abend gegen Tierpelz und für Alternativprodukte ein

Dominic Heinzl, Eva Fuchs, Trixi Danell, „Frau Knackal" Monica Weinzettl und vielen mehr setzen sich an diesem Abend gegen Tierpelz und für Alternativprodukte ein

Gestern Abend fand im Naturhistorischen Museum Wien die jährliche Kunstpelzmodenschau von Gerda Krebs mit Unterstützung von VGT-AktivistInnen zugunsten des WTV statt.

Die plüschigen Gewänder wurden von tierlieben Promis laufstegreif vorgeführt. So wurde dem Publikum unter Anwesenheit von ORF, ATV und einigen FotografInnen Mäntel, Hüte und Taschen ohne Tierleid präsentiert. Dominic Heinzl führte durch den Abend und sorgte in kleinen Interviews mit den „Modells" für gute Stimmung. Der Moderator sprach sich dabei selbst ganz vehement gegen das Tragen von Tierpelzen aus. Auch die prominenten „Catwalkerinnen" plädierten gegen Tierleid, selbst wenn einige der reiferen Generationen gestanden, noch aus Zeiten in denen Tierschutz kein Thema war, einen Pelz aus Tierhaaren im Schrank zu haben, aber nun Webpelze bevorzugen.

Gerda Krebs erzählte von ihren Beweggründen Tierpelz vollkommen abzulehen und sprach von den Zuständen in Pelztierfarmen. Das Publikum lauschte interessiert – unter ihnen die Grüne Madeleine Petrovic.

Zur Umweltverträglichkeit: Eine wissenschaftliche Studie ergab, dass die Erzeugung eines Tierpelzmantels 66-mal mehr Energie benötigt, als die Erzeugung eines gleichwertigen Kunstpelzmantels. Die Tiere, die für einen Tierpelzmantel getötet werden, werden ein Jahr lang täglich gefüttert (etwa 3 Tonnen Nahrung). Diese Nahrung muss erst hergestellt und dann herantransportiert werden. Zuletzt muss man die Gülle wieder entsorgen (rund 1 Tonne pro Tierpelzmantel). All das fällt bei Kunstpelz weg!

Nach den Vorführungen wurden Tombola-Lose gezogen, und Preise wie Spirituosen, Vasen, Stofftiere aber auch ein Webpelz gingen an die glücklichen GewinnerInnen. Im Anschluss bat man zum vegetarischen Buffet, das größtenteils vom Veganversand Lebensweise wie auch vom Catering des Gasthauses Schillinger stammte. Die Gäste kamen so – oftmals zum ersten Mal – nicht nur mit Tierfellalternativen in Berührung, sondern kosteten Speisen, die Fleisch kulinarisch vollkommen ersetzen können. Diese Gerichte bieten sich vorallem den Menschen an, die zwar ein Herz für Tiere beweisen möchten, aber so wie die Schauspielerin Brigitte Neumeister – im Gegensatz zu ihrer vegetarisch lebenden Kollegin „Frau Knackal" Monica Weinzettl – nicht auf den Geschmack von Fleisch verzichten möchten.

Zur Information über eine tierproduktefreie Ernährungsform und ihre Vorteile für Gesundheit und Umwelt wurde die druckfrische Ausgabe des vegan.at Magazin (Gratis-Exemplar bestellen) an Interessierte verteilt, was gerne angenommen wurde.

 

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