Teilen:

Wieder Strafverfahren gegen Singvogelfänger - allerdings nur im Burgenland, während OÖ widerrechtlich den Singvogelfang toleriert

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (23.01.2008)

Wien, 23.01.2008

Zeisige, Rotkehlchen, Meisen und Amseln: dutzende Singvögel wurden von Vogelfängern im Burgenland gefangen

Was im Osten Österreichs in den Medien als grausame Tierquälerei angeprangert wird, wird wenige hundert Kilometer weiter westlich als schützenswertes Brauchtum gefeiert und auch von allen zuständigen PolitikerInnen als unantastbares Gut angesehen.

Der konkrete Fall

Letzte Woche wurden im Burgenland Jugendliche erwischt, die dutzende Singvögel ihrer Freiheit beraubt hatten. Die Vorgangsweise war der der offiziellen Singvogelfänger sehr ähnlich. Angelockt wurden die Vögel mit Futter. Sobald sie sich niedergelassen hatten, zogen die Burschen an einer Schnur und schon waren die Vögel in der Falle. Diesen Jugendlichen drohen nun Geldstrafen in der Höhe von bis zu 3600 Euro.

Tierschutz ist Bundessache

Das wurde 2004 einstimmig vom Parlament beschlossen, um die Ungleichbehandlung von Tierquälerei in den verschiedenen Ländern zu beenden. Tierquälerei ist Tierquälerei und Punkt. Jedenfalls seit 2005 in ganz Österreich – sollte man meinen. Nur der Vollzug dieser einheitlichen Gesetze bleibt Landessache. Und da können die vollziehenden Landesregierungen eben die Gesetze anders interpretieren und damit auch anders vollziehen, wurde uns vom Tierschutzministerium erklärt. So kommts, dass die gleichen Vogelfänger im Burgenland, in NÖ und in Kärnten wegen Tierquälerei verurteilt werden, aber im oö Salzkammergut weiterhin ungehindert ihr Unwesen treiben können.

20.05.2026, Guntersdorf/Wien

VGT gibt echte Einblicke in den Tierschutzunterricht

Unterricht des VGT beliebt wie eh und je, Rückmeldungen von Lehrpersonen und von Kindern durchwegs positiv

20.05.2026, Wien

Steiermark: FPÖ und ÖVP schmettern Grünen Antrag im Landtag gegen Vollspalten ab

Die steirische Landesregierung ist nicht einmal bereit, Tierwohlfleisch in Landesküchen oder den Umbau der Schweinebetriebe weg vom Vollspaltenboden zu fördern

19.05.2026, Steiermark

VGT erstattet 1025 Anzeigen gegen Vollspalten-Schweinefabriken in der Steiermark

Es besteht der Verdacht, dass keiner dieser Betriebe allen Schweinen einen physisch angenehmen Liegebereich bietet, wie gesetzlich seit Juli 2022 vorgeschrieben

13.05.2026, Wien

Wir gewinnen Bronze beim VAMP Award!

Ein großer Erfolg für den VGT und den Tierschutz

12.05.2026, Österreich

Einblicke in den VGT-Tierschutzunterricht

Unterrichtsbeispiele für unterschiedliche Schulstufen - kreativ, interaktiv und altersgerecht!

12.05.2026, Wien

Rechtskräftig: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht terroristisch nennen

Hardegg hat das Urteil des Handelsgerichts Wien anerkannt: der VGT darf nicht „terroristische Vereinigung“ genannt werden und Hardegg muss dem VGT € 5.423,48 bezahlen

08.05.2026, Wien

Gemeinsam für Tiermütter – VGT-Aktion im Herzen Ottakrings

Der VGT macht heute den Yppenplatz zum Aktivismus-Hotspot

08.05.2026, Niederösterreich

FPÖ-Kickl findet das Schlagen von Kindern gut, aber Tierschutz raus aus den Schulen

Fragwürdiger Wertekompass in Pädagogik: in einer gestrigen Presseaussendung will die FPÖ Kinder vor Tierschutz „schützen“, während ihr Chef die „gsunde Watschn“ propagiert