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Vögele stoppt Pelzverkauf!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (10.04.2008)

Wien, 10.04.2008

Weiterer Erfolg der PelzgegnerInnen

Weiterer Erfolg der PelzgegnerInnen

Nachdem große Modeketten wie C&A, Peek&Cloppenburg, Schöps u. a. den Verkauf von Pelzbekleidungsstücken beendet haben, ist jetzt auch der Schweizer Konzern VÖGELE so weit. Er reagiert somit auf die Kritik zahlreicher Tierschutzinitiativen in ganz Europa, u. a. des Verein gegen Tierfabriken.

Laut eigenen Angaben betreibt die Charles VÖGELE Gruppe mehr als 800 Filialen (!!) in 6 europäischen Staaten. Jahrelang wurde der Konzern über die Tierquälerei informiert, die sich in den Pelztierfarmen abspielt. Als Reaktion hat VÖGELE zuletzt keine Kaninchenfelle mehr gehandelt, weil diese Tierquälerei als besonders grausam angesehen wurde.

Besonders in den letzten Monaten sah sich der Handelsriese mit einer Vielzahl von Protestaufrufen konfrontiert

„Wir haben versucht, alle Tierschutzinitiativen zu mobilisieren, um gemeinsam auf das Tierleid aufmerksam zu machen. Charles VÖGELE hat nun ein Zeichen gesetzt, und den Ausstieg für 2009 angekündigt“, sagt David Richter, Anti-Pelz-Kampaigner beim VGT. Als kleiner Wermutstropfen bleibt, dass VÖGELE die Restbestände an Pelzbekleidung noch abverkaufen wird. D. h., dass auch in der nächsten Herbst/Winter Saison noch Tierpelz im Sortiment vorhanden sein wird. Es wurde jedoch schriftlich versichert, dass für die kommende Herbst/Winter Kollektion kein neuer Tierpelz eingekauft wird.

Pelz-verkaufende Kaufhäuser handeln meist nicht mit Vollpelzmänteln oder Jacken, jedoch machen die Kleidungsstücke mit Pelzkrägen oder sonstigen Applikationen im gesamten einen sehr großen Anteil am gehandelten Fell aus.

Der Verein Gegen Tierfabriken organisierte am Beginn dieses Jahres drei Demonstrationen vor der österreichischen Firmenzentrale von VÖGELE in Kalsdorf, wo die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Tierquälerei aufmerksam gemacht wurden, für die VÖGELE mitverantwortlich ist. „Neben dem intensiven schriftlichen und telefonischen Kontakt zu Verantwortlichen von VÖGELE hat sicherlich auch die vom VGT mitorganisierte Vernetzung der vielen Tierschutzinitiativen zum Erfolg beigetragen“, freut sich David Richter.

Proteste gegen Pelzverkauf bei KLEIDER BAUER gehen weiter!

Zahlreiche Protestaktionen gibt es in Österreich auch beim Bekleidungsunternehmen KLEIDER BAUER. Hier scheint das Interesse am Tierschutz jedoch gleich Null; es gibt keine Kommunikation seitens der Geschäftsleitung. Trotzdem ist der VGT zuversichtlich, dass auch KLEIDER BAUER seine Geschäftspolitik ändern und ebenfalls den Pelzverkauf beenden wird.

 

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