Teilen:

Spektakulärer Nackt-Protest gegen Robbenmord in Kanada!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (17.04.2012)

Wien, 17.04.2012

Polizei wollte die 20 Aktivist_innen des VGT wegen Anstandsverletzung festnehmen, nach einem Sitzstreik werden die Tierschützer_innen wieder enthaftet

Polizei wollte die 20 Aktivist_innen des VGT wegen Anstandsverletzung festnehmen, nach einem Sitzstreik werden die Tierschützer_innen wieder enthaftet

Nackt und blutverschmiert legten sich heute VGT-Aktivist_innen vor der kanadischen Botschaft in Wien auf eine überdimensionale Eisscholle. Mit ihren ungeschützten Körpern wollten sie der kanadischen Regierung veranschaulichen, wie grausam und skrupellos die Robbenbabys geschlachtet und danach, oft bei lebendigem Leib, gehäutet werden. Momentan findet nämlich im kanadischen Packeis die Abschlachtung von 400.000 Robben mittels Holzknüppeln und Hakapiks statt - jedes Jahr werden dadurch rund 3/4 aller neugeborenen Robben getötet und ihr Fell verkauft. Das ist das größte Massaker an Meeressäugern weltweit! EU-weit werden die Robbenpelze boykottiert, doch Kanada bleibt stur.

Stur verhielt sich beim heutigen Protest auch die Polizei. Kaum war die Aktion beendet, umringten gut 20 Beamt_innen die Tierschützer_innen und sprachen eine Festnahme wegen Anstandsverletzung aus. Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung wurde aufgrund dieser offenbar gefährlichen Bedrohung der Verfassung gerufen. Doch die 20 mutigen Aktivist_innen setzten sich auf den Boden und leisteten passiven Widerstand. Vermutlich aufgrund der Anwesenheit eines ORF-Filmteams verkündete die Polizei überraschend die Enthaftung und verließ den "Tatort".

Yvonne Zinkl, Kampagnenleiterin des VGT, dazu: "Es ist keine Anstandsverletzung, diese furchtbare Tierquälerei anzuprangern. Vielmehr verletzt es den Anstand, Meeressäugetiere auf eine derart brutale Weise zu töten. Bisher hatten wir nie Probleme mit der Polizei aufgrund solcher Aktionen. Will sich der frühere Chef der Tierschutz-SOKO, der heute Chef des Wiener Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung ist für den Freispruch im Tierschutzprozess am VGT rächen? Wir fordern ein Ende der sinnlosen Tötung der Robben, aber auch ein Ende der Polizeirepression gegen den Tierschutz!"

26.06.2026, Wien

VGT fordert anlässlich Hitzewelle: Keine Fiakerfahrten in Wien

Die momenanten Regelungen reichen nicht aus, um Pferde vor der Hitze zu schützen.

24.06.2026, Wien

Es sieht nicht gut aus für Wassertiere

Die Welternährungsorganisation hat einen Fischereibericht veröffentlicht. Tierschutz kommt darin nicht vor.

23.06.2026, Wien

„End the Cage Age“ – Ende des Käfigzeitalters gefordert

Heuer nähert sich bereits der 5. Jahrestag des Versprechens der EU-Kommission, die Käfighaltung zu beenden. Der VGT und VIER PFOTEN fordern keine weiteren Verzögerungen.

23.06.2026, Wien

EU: Tierschutz-NGOs fordern Ende des Käfigzeitalters

VGT und VIER PFOTEN erinnern die EU-Kommission an ihr Versprechen für ein Ende der Käfighaltung. Es beginnt ein 100-tägiger Countdown zur erwarteten Vorlage der Gesetzesentwürfe

22.06.2026, Wien

15. Tierschutzlauf

Passend zum Welttierschutztag findet am 4. Oktober 2026 der Wiener Tierschutzlauf der Veganen Gesellschaft Österreich auf der Prater Hauptallee in Wien statt.

22.06.2026, Wien

VGT & VIER PFOTEN für ein Ende des Käfigzeitalters: Einladung

Als Mitglieder der „End the Cage Age“-Koalition fordern VIER PFOTEN Österreich und der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN die versprochene Überarbeitung der EU-Tierschutzgesetzgebung ein

19.06.2026, Leibnitz (Steiermark)

Nach Aussagen Amtsveterinär BH Leibnitz betont VGT: Tierschutznorm einhalten!

Das Gesetz schreibt einen physisch angenehmen Liegebereich für Schweine vor; Behörde in der Pflicht, das umzusetzen und für Transparenz bei Schweinebetrieben zu sorgen

18.06.2026, Wien

Medienspiegel: Schwere Rinder-Vernachlässigung in Vorarlberg

Wir haben grobe Missstände in einem Betrieb im Raum Bregenz aufgedeckt. Zahlreiche Medien berichten über die Aufdeckung vom 17. Juni 2026.