Buttersäure-Attentäter war Fiakerfahrer! - vgt

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Buttersäure-Attentäter war Fiakerfahrer!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (11.10.2013)

Wien, 11.10.2013

Im August 2013 gab es zwei Buttersäureanschläge gegen den VGT. Die Verhörprotokolle des Täters liegen jetzt vor

Am 4. und 28. August 2013 griff ein Mann die friedlichen AktivistInnen des VGT vor Kleider Bauer in der Wiener Mariahilferstraße mit Buttersäure an. Es gab insgesamt 12 Verletzte, die mit der Rettung ins Spital gebracht werden mussten. Der Täter wurde beim zweiten Anschlag von Tierschützern festgehalten und der Polizei übergeben. Nach einem Verhör, dessen Protokoll jetzt vorliegt, siehe martinballuch.com, wurde er wieder freigelassen, weil, wie die Staatsanwaltschaft meint, keine Tatwiederbegehungsgefahr besteht.

Dem Protokoll ist zu entnehmen, dass der Attentäter seit 3 Jahren für ein Fiakerunternehmen in Wien auf dem Kutschbock sitzt. Seine Anschläge gegen den VGT begründete er allerdings hauptsächlich mit wirren Vorwürfen gegen den VGT, er würde Kirchen beschädigen, das Land mit Wölfen überschwemmen und Kleider Bauer erpressen. Letzteres ist ein deutlicher Hinweis, woher der Wind weht. Immerhin hatte der Täter gegenüber den TierschützerInnen angegeben, er sei für seinen Anschlag bezahlt worden. Möglicherweise war es für die Hintermänner leicht, diesen wirren Geist für sie zu instrumentalisieren.

Der Vorfall beweist aber ohne jeden Zweifel, dass die Gewalt immer nur von einer Seite ausgeht. Während sich die TierschützerInnen idealistisch für den Schutz der Schwachen einsetzen, ohne dabei auch nur irgendwen zu verletzen, gab es schon zahlreiche Verletzte unter ihnen nach Angriffen von der Gegenseite. Das beginnt mit der verheerenden Gewalt von Zirkusangestellten, die u.a. einem Rechtsanwalt des VGT das Nasenbein gebrochen haben und geht über die Attacken von Jägern, die sich beim Austoben ihrer Jagdlust gestört gefühlt haben, bis zu diesen Buttersäureanschlägen, um ungestört Tierpelze verkaufen zu können, deren Produktion in Österreich längst verboten ist. Buttersäureanschläge sind bis jetzt nur von einer Seite nachgewiesen, von der Pelzindustrie gegen den Tierschutz. Und trotzdem werden sich TierschützerInnen Anfang 2014 vor Gericht wegen Nötigung der Pelzindustrie verantworten müssen, während der Attentäter frei herumlaufen darf!

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