Teilen:

VGT-Gruppe aus Innsbruck klärt über Martinigänse auf

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (09.11.2015)

Innsbruck, 09.11.2015

Am 11. November wird Martini gefeiert. Traditionell wird an dem Tag das Martinigansl gegessen. Unsere engagierten AktivistInnen in Innsbruck machen kreativ auf die Problematik der Martinigänse aufmerksam.

Viele Menschen essen in Österreich in der Zeit, rund um Martini, traditionell Gans. Doch die wenigsten wissen, woher die Gans auf ihrem Teller kommt und wie die Haltungsbedingungen ausgesehen haben. Der Großteil der Gänse stammt aus Osteuropa, häufig aus Ungarn. In Ungarn spielt Tierschutz eine geringe Rolle. So werden die Gänse mehrmals in ihrem Leben bei lebendigem Leib gerupft. Auch die Stopfmast, die bei uns längst verboten ist, findet dort weiterhin Anwendung. Stopfmast ist eine unbeschreibliche Tierquälerei. Der Gans wird das Futter durch einen Schlauch oder einen Trichter im Übermaß in den Magen gepresst. Bei manchen Tieren platzt der Magen sogar dadurch.

In Innsbruck haben dazu unsere AktivistInnen das Thema kreativ aufgegriffen und einen friedlichen Protest veranstaltet. Die ruhige Performance wurde als eine Art Pantomime abgehalten, bei der sich die AktivistInnen in Zeitlupe bewegten und sich eine Modell-Stopfgans weitergaben. Währenddessen wurde ein Text über die Stopfmast vorgelesen. Diese Darstellung lockt jedes Mal zahlreiche PassantInnen an, welche sich anschließend Infomaterial mitnehmen und Petitionen unterschreiben können. Der eigentliche Publikumsmagnet ist allerdings ein selbst gebauter Infoständer, der über verschiedene Tierschutzthemen informiert. Hier können sich die PassantInnen in Ruhe Informationen durchlesen und anschließend Fragen stellen.

08.07.2026, Wien/EU

VGT begrüßt neue EU-Strategie zu „Nutztieren“, mahnt aber Umsetzung ein

EU will die Tötung von Kücken und die Käfighaltung von Hühnern verbieten, sowie Tierwohl-indikatoren für Masthühner und ein Verbot von Kastenständen für Mutterschweine einführen

08.07.2026, Wien

Demozug gegen Tiertransporte am 29. August 2026

Gemeinsam für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See!

07.07.2026, Wien

„End the Cage Age“ – Ende des Käfigzeitalters gefordert

Heuer nähert sich bereits der 5. Jahrestag des Versprechens der EU-Kommission, die Käfighaltung zu beenden. Der VGT und VIER PFOTEN fordern keine weiteren Verzögerungen.

07.07.2026, Wien

Wolfstötungen in Österreich: offizielle Beschwerde bei EU-Kommission aus Italien

Tötungen zweier nachweislich harmloser Wölfe mit GPS-Halsband aus Italien in Kärnten (Feb 2026) und jetzt in Tirol – Beschwerde 25 internationaler Natur- und Tierschutzorganisationen.

26.06.2026, Wien

VGT fordert anlässlich Hitzewelle: Keine Fiakerfahrten in Wien

Die momenanten Regelungen reichen nicht aus, um Pferde vor der Hitze zu schützen.

24.06.2026, Wien

Es sieht nicht gut aus für Wassertiere

Die Welternährungsorganisation hat einen Fischereibericht veröffentlicht. Tierschutz kommt darin nicht vor.

23.06.2026, Wien

EU: Tierschutz-NGOs fordern Ende des Käfigzeitalters

VGT und VIER PFOTEN erinnern die EU-Kommission an ihr Versprechen für ein Ende der Käfighaltung. Es beginnt ein 100-tägiger Countdown zur erwarteten Vorlage der Gesetzesentwürfe

22.06.2026, Wien

15. Tierschutzlauf

Passend zum Welttierschutztag findet am 4. Oktober 2026 der Wiener Tierschutzlauf der Veganen Gesellschaft Österreich auf der Prater Hauptallee in Wien statt.