Teilen:

24 Stunden in Fasanvoliere überstanden – wann wird Aussetzen für die Jagd verboten!?

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (09.03.2016)

Wien, 09.03.2016

Mit dieser erfolgreichen Protestaktion fordert der VGT von sämtlichen Landesregierungen Österreichs ein Verbot der Jagd auf gezüchtete Fasane, Rebhühner und Enten

8 TierschützerInnen haben die letzten 24 Stunden in einer lebensechten Fasanvoliere am Stefansplatz in Wien verbracht. Damit wollten sie darauf aufmerksam machen, dass in Österreich insgesamt etwa 100.000 Fasane, Rebhühner und Stockenten aus Brütereien und Massentierhaltung jedes Jahr in den Jagdrevieren zum Abschuss ausgesetzt werden. Dabei geht es nicht um Fleischgewinnung, sondern ausschließlich um den Jagdspaß. Die Tiere sind ja bereits in der Hand der Menschen, bevor sie ausgesetzt und dann von Jagdhunden aufgescheucht und mit Schrot abgeschossen werden. Die Qualen und der Tod dieser Tiere, so der VGT, sind mit einer Erhöhung der Jagdstrecke nicht zu rechtfertigen. Sämtliche wissenschaftlichen Gutachten belegen, dass das Aussetzen keiner Bestandsstützung dient, die zahmen Tiere sind in der freien Natur kaum lebensfähig und sie pflanzen sich auch nicht fort. Der VGT fordert daher ein Verbot des Aussetzens gezüchteter Vögel für die Jagd in allen Bundesländern.

VGT-Obmann Martin Balluch bedankt sich bei den AktivistInnen: „24 Stunden in dieser engen Voliere bei Temperaturen nahe dem Nullpunkt auszuharren ist nicht leicht. Doch solange die politisch Verantwortlichen nicht handeln, müssen sich jene Menschen engagieren, denen das Schicksal der Tiere nicht egal ist. Die Zeit für diese alte feudaljagdliche Praxis des Aussetzens von Fasanen ist abgelaufen, heute wird das klar von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt. Wir fordern daher ein absolutes Verbot sofort!“

03.04.2026, Wien

Parfums ohne Tierleid: Vegane und tierversuchsfreie Düfte

Bei Düften und Parfums ist oft nicht auf den ersten Blick klar erkennbar, ob diese vegan und tierversuchsfrei sind. Häufig werden dabei tierliche Inhaltsstoffe traditionell bereits seit Jahrhunderten eingesetzt und sind Nebenprodukte von anderen Formen der Tierausbeutung, wie zum Beispiel der Jagd, der Pelzproduktion oder der Imkerei. Wir geben einen Überblick.

03.04.2026, Salzburg

VGT fordert Fütterungsplätze für Salzburgs Tauben

Während die Tauben in der Stadt Salzburg langsam und qualvoll verhungern, möchte der Magistrat den Strafrahmen des Taubenfütterns auf 1000 Euro anheben

03.04.2026, Wien/UK

Heute vor 33 Jahren VGT-Obperson Augenzeuge: Jäger in UK ermordet Tierschützer

Weil er sich wegen einer Tierschutzaktion gegen seine Jagdgesellschaft geärgert hat, fährt ein Jäger absichtlich einen Tierschützer mit dem LKW nieder und begeht Fahrerflucht

02.04.2026, Wien

VGT zeigt Kreuzweg des Schweins vor Landwirtschaftsministerium: Vollspaltenboden bleibt

Anlässlich des Osterfestes weist der VGT darauf hin, dass wir Schweinen weiterhin das gesamte Leben ohne Ablaufdatum unerträgliche Qualen zumuten

01.04.2026, Bergland

VGT fordert Exportstopp schwangerer Rinder in Tierschutz-Hochrisikostaaten wie Algerien

Tierschützer:innen demonstrieren vor Rinder-Versteigerung gegen Tiertransporte

31.03.2026, Österreich

Rinder-Versteigerungen und Tiertransporte

VGT-Aufdeckung dokumentiert groben Umgang auf Verkaufsveranstaltungen und zeigt Zusammenhang mit Hochrisiko-Exporten in Drittländer

31.03.2026, Wien

Grober Umgang mit Rindern auf Versteigerungen

Ausgangspunkt tagelanger Tiertransporte - VGT veröffentlicht aktuelle Aufnahmen von Verkaufsveranstaltungen österreichischer Rinder und kündigt Protest an

30.03.2026, Wien

VGT zu Mayr-Melnhof: darf man sich gegen seine Gewalttaten auch mit der Waffe wehren?

Bei seiner Rede zum Wolf meinte Mayr-Melnhof, zur Verteidigung von Leib und Eigentum darf er zur Schusswaffe greifen: er hat selbst am 20.11.2017 Tierschützer verletzt und beraubt