Teilen:

Regelmäßig, vielfältig, informativ & kreaktiv

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (17.01.2017)

Innsbruck, 17.01.2017

Infodemos zu Tierrechten, Veganismus, laufende bundesweite Kampagnen, Tierpelz u.v.a. in Innsbruck

Das Aktivismusjahr in Innsbruck startet gewohnter Weise höchst motiviert und vielfältig: jede Woche gibt es mindestens eine Infodemo in der Museumstrasse bei Kleider Bauer. Hier informieren die AktivistInnen seit 2006 zu allgemeinen Tierrechtsthemen, Veganismus und speziell zum blutigen Handel des Kleider Bauer Konzerns mit Tierpelz. Tierpelz, dessen "Herstellung", also die "Zucht und Haltung" sogenannter "Pelztiere", in Österreich bereits verboten ist. 1998 hat die letzte sogenannte "Pelzfarm" geschlossen, seit 2005 gilt das Verbot mit dem Bundestierschutzgesetz! Dennoch importieren und verkaufen Unternehmen wie Kleider Bauer dieses blutige "Produkt" nach wie vor ungeniert!

Weltweit werden mehr als 30 Millionen Nerze und 5 Millionen Füchse, sowie Chinchillas, Waschbären, Wiesel, Hermeline usw. für die Pelzindustrie in Pelzfarmen getötet. Zusätzlich werden Millionen von Pelztieren in Kanada, USA und Russland in Fallen gefangen. Auf den Pelzfarmen leben die Tiere, vor allem Nerze und Füchse, in winzigen Käfigen und können deswegen praktisch allen ihren Bedürfnissen nicht nachkommen. Die Drahtgitterkäfige sind 10-20 Millionen mal kleiner als das natürliche Revier der Tiere. Nerzkäfige z. B. sind 90cm mal 30cm groß. Die Erzeugung eines Pelzmantels benötigt 66 mal mehr Energie als die Erzeugung eines gleichwertigen Kunstpelzmantels. Für einen Nerzmantel müssen ja zuerst über 3 Tonnen Nahrungsmittel verfüttert werden. Die ungeheuren Kotmengen der Pelztiere aus den großen Farmen verschmutzen das Grundwasser und verursachen sauren Regen. Die Chemikalien zur Gerbung der Haut sind ebenfalls sehr umweltschädlich.

Der VGT wird sich weiter dafür einsetzen, dass Tiere nicht für die modischen Gelüste von Uneinsichtigen leiden müssen!

Es gibt für Interessierte in Tirol, speziell in und um Innsbruck, viele Möglichkeiten, sich aktivistisch einzubringen.

Zusätzlich zu den regelmäßigen Infodemos gibts ca. alle 2 Wochen Kundgebungen mit Transparenten auf Autobahnbrücken oder in stark frequentierten Kreisverkehrinseln. Hier informieren die AktivistInnen momentan vor allem zur bundesweiten Kampagne gegen die Jagt auf gezüchtete Tiere! Seit kurzem finden zu den beschriebenen Aktivitäten noch ca. alle zwei Wochen Infostände, meistens mit Filmvorführungen in der Theresienstrasse bei der Annasäule statt. Weiters kommen VGT-AktivistInnen auch in Tirol immer wieder Einladungen nach, an Schulen Einheiten im Ethikunterricht zu gestalten.

Wir freuen uns, euch kennenzulernen!

28.01.2026, Wien

Tierleid im Lachsfleisch

Der VGT Lachs-Tierschutzbericht

28.01.2026, Wien

VGT veröffentlicht Lachs-Tierschutzbericht: Tierleid im Lachsfleisch

Der VGT Lachs-Tierschutzbericht „Tierleid im Lachsfleisch“ betrachtet das Geschäft mit Lachsfleisch in Österreich aus der Perspektive des Tierschutzes.

27.01.2026, Wien

Lauter, emotionaler Protest gegen die Jagd vor der Wiener Hofburg zum Jägerball

Das 42. Mal seit 1983 nutzten Tierschützer:innen den Ball trotz illegaler „Platzhalterdemo“ mit viel Energie, um die zahlreichen Missstände bei der Jagd zu kritisieren

26.01.2026, Wien

Amphibienschutzprojekt Hanslteich: Einschulung für freiwillige Helfer:innen

Dir ist das Artensterben nicht wurst? Hilf diesen Frühling mit, Amphibien zu retten!

22.01.2026, Wien

Jetzt handeln für ein pelzfreies Europa!

Schreiben Sie der EU-Kommission jetzt, um ein endgüliges Ende der grausamen Pelzprouktion zu fordern.

15.01.2026, Österreich

Hintergrundwissen Jagd

14.01.2026, Steiermark

Ein Semester voller Fragen, Einsichten und Gespräche

Der Tierschutzunterricht in der Steiermark im Rück- und Ausblick

14.01.2026, Graz

VGT spricht im Petitionsausschuss des Steirischen Landtags über Schweine-Vollspaltenboden

Erfolgreich eingebrachte Petition appelliert an Landtag, Schweinebetrieben den Umstieg vom Vollspaltenboden auf Tierwohlställe mit tiefer Stroheinstreu zu erleichtern