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Besuch bei „Rinderwahnsinn“

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (24.01.2017)

Gföhl, 24.01.2017

Wenn zwei Menschen beschließen, Schweine und Rinder nicht zu schlachten, und ihnen stattdessen ein glückliches, gewaltfreies Leben zu schenken

An einem Herbstnachmittag, an dem das Waldviertel noch nicht komplett vom Winter eingenommen war, durfte der VGT eine Gruppe bei dem Besuch am Lebenshof „Rinderwahnsinn“ begleiten. Bei einer ausgiebigen, veganen Jause erklärten Stefanie und Hubert wie sie zu der Idee eines Lebenshofes für Rinder und Schweine gekommen sind und die BesucherInnen lobten das vegane Schmalz, das Stefanie selbst per Hand herstellt, in den höchsten Tönen.

Hubert war und ist Bio-Landwirt mit Herz und Seele. Vor einigen Jahren ist ihm dann jedoch aufgefallen, wie schlimm es in den Schlachthäusern zugeht und hat nach Stefanie’s Anfrage, Schweine aus einem Mastbetrieb bei sich aufzunehmen, darüber nachgedacht, seine Rinder nicht mehr schlachten zu lassen. Stefanie und Hubert merkten, dass sie viel gemeinsam haben und entschieden, zukünftig den Hof gemeinsam zu betreiben.

Nach der guten Jause fuhren wir zu der Rinderweide und durften beim Füttern dabei sein und einige trauten sich auch zu den Rindern, um sie zu striegeln. Sogleich merkte man als BesucherIn, wie sehr Hubert das Wohlergehen seiner Rinder am Herzen liegt. Auch wenn wir nur eine kurze Zeit mit den Tieren verbringen durften, konnte man spüren, dass jedes einen eigenen Charakter hat und auf seine oder ihre Art liebenswert ist. Leider konnten wir nicht lange bleiben und so fuhren wir weiter zu den Schweinen.

Diese warteten schon sehnsüchtig auf Stefanie – und ihre Leckerlis! Sichtlich freuten sie sich auch über neue Menschen, die sie beschnüffeln durften. Bei den BesucherInnen merkte man an dieser Stelle schon immer mehr, dass sie sich Gedanken machen, warum Rinder und Schweine eigentlich als „Nutz“tiere gehalten werden, obwohl sie genauso viel Liebe und Zuneigung brauchen und geben können, wie Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Wellensittiche… Einige sprachen Stefanie auch darauf an und es ergaben sich interessante Gespräche. Nachdem ein wenig reflektiert werden konnte, war der Ausflug auch schon zu Ende und ließ die BesucherInnen mit einem angenehmen Gefühl zurück, dass bei „Rinderwahnsinn“ das Richtige für die Tiere getan wird.

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