Teilen:

Heute Gatterjagd bei Mayr-Melnhof in Salzburg: angeschossene, panische Wildschweine!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (20.11.2017)

Wien, 20.11.2017

Etwa 100 JägerInnen und TreiberInnen, sowie 30 Jagdhunde, hetzen momentan die Wildtiere im Jagdgatter Mayr-Melnhof: TierschützerInnen filmen angeschossene Tiere auf der Flucht

Nein, dass ein Wildschwein bei der Gatterjagd von Mayr-Melnhof angeschossen wird, das komme doch praktisch nie vor, wird der Sonnyboy der Salzburger Schickeria, Gatterjägermeister Max Mayr-Melnhof, immer wieder zitiert. Und dennoch filmten heute TierschützerInnen ein schwer angeschossenes und blutendes Wildschwein, das in Panik vor der Hundemeute und den geifernden Schützen flüchtet. Szenen, wie im Wilden Westen. Überall Tiere in Todesangst, eine Wildschweinfamilie, von einem Jagdhund verfolgt, kapitale Damhirsche, die sich am Zaun entlang drücken, ein Jungtier, das nur 1 m neben den TierschützerInnen vorbei läuft, weil es in seiner Todesangst weder rechts noch links schauen kann. So sieht die Gatterjagd bei Mayr-Melnhof wirklich aus, wenn die Kameras des ORF nicht dabei sind.

Salzburg ist neben Niederösterreich das letzte Bundesland, das die Gatterjagd noch erlaubt. Dabei haben die beiden zuständigen LandesrätInnen, Astrid Rössler für Naturschutz und Josef Schwaiger für die Jagd, das Gatterjagdverbot fix versprochen. Allerdings haben sie noch immer keinen konkreten Gesetzesvorschlag vorgelegt. Doch die Zeit drängt. Nicht nur, dass Jahr für Jahr weitere grauenhafte Massaker an Wildschweinen im Jagdgatter Mayr-Melnhof stattfinden. Wenn bis April 2018 das Verbot nicht unter Dach und Fach ist, wird es gar nicht mehr kommen. Es stehen dann nämlich Neuwahlen an und sämtliche Gesetzesvorlagen werden ad acta gelegt. Deshalb drängt der VGT, insbesondere auch angesichts der aktuellen Bilder unvorstellbarer Grausamkeiten im Jagdgatter, dass die Landesregierung endlich Nägel mit Köpfen machen muss. Alle TierschützerInnen Österreichs fordern ein sofortiges Gatterjagdverbot bundesweit!

14.09.2026, Salzkammergut

Singvogelfang: VGT beruft gegen ALLE 52 neuen Bescheide, die den Fang erlauben

Morgen beginnt die neue Singvogelfangsaison im OÖ Salzkammergut; der VGT hält die reformierte Artenschutzverordnung für verfassungswidrig und ruft VfGH an

11.09.2026, Klagenfurt

Einladung Klagenfurt: 2 Personen 11 Std auf Schweine-Vollspaltenboden

Einer der Tierschützer:innen wird auf einem klassischen Vollspaltenboden sitzen, der 2034/2038 verboten wird, die andere auf der Neuversion des Vollspaltenbodens, die kein Ablaufdatum hat

10.09.2026, Färöer

Waljagd auf den Färöer-Inseln: VGT spricht mit Walfänger

Heuer wurden schon über 800 Grindwale auf den Färöer-Inseln massakriert – die zu Dänemark gehörende Inselgruppe beruft sich auf Tradition

09.09.2026, Wien

Noch immer kein Schweine-Vollspaltenbodenverbot: VGT-Protest beim Ministerrat

Der VGT erinnert die Regierung daran, dass im Tierschutzgesetz festgelegt ist, dass es ab Ende 2026 einen neuen Mindeststandard für die Haltung von Schweinen geben muss

08.09.2026, Wien

Pferde leiden weiter in der Hitze. Über 100.000 Menschen kämpfen gegen Fiaker in der Innenstadt

Tierschutzorganisationen fordern runden Tisch: Damit im kommenden Jahr keine Pferde mehr unter Hitze, Verkehr und Stress in der Wiener Innenstadt leiden müssen

01.09.2026, Wien

VGT trauert um Legehennen-Pionier Toni Hubmann

Toni Hubmann war Vorreiter in der Legehennenhaltung, auf ihn gehen die strukturierte Weide, das Ende des Schnabelkupierens, das Sandbad, der Wintergarten und die Einstreu-Nester zurück

31.08.2026, Dalsbu, Island

VGT präsentiert aktuelle Fotos von letzter Pelzfarm in Island – fordert Ende

12.000 amerikanische weiße und schwarze Nerze in winzigen Drahtgitterkäfigen – in Österreich kam bereits 1998 das weltweit erste Pelzfarmverbot und löste europaweit Verbote aus

28.08.2026, St. Pölten-Land

400 Menschen versammeln sich gegen Tierquälerei in Traismauer

Überwältigendes Signal in Traismauer, NÖ, aus der Bevölkerung: Tierleid darf nicht länger toleriert werden