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Gatterjagdverbot Salzburg: jetzt Tierschutzdelegation bei Büro Landesrat Schwaiger

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (08.03.2018)

Salzburg, 08.03.2018

10 Tierschützer_innen als Repräsentant_innen verschiedener Regionen, besorgt wegen der verzögerten Umsetzung, wollen mit Landesrat sprechen – warten vor Ort auf Termin

Das Gatterjagdverbot in Salzburg, dem allerletzten Bundesland Österreichs, ist noch immer ausständig. Und das nur wenige Wochen vor der letzten Landtagssitzung in dieser Legislaturperiode. 7 der restlichen Bundesländer haben bereits ein Verbot etabliert, Niederösterreich als das achte Bundesland hat das Gesetz bereits durch die Begutachtungsphase geführt und wird es bei der nächsten Landtagssitzung zur Abstimmung vorlegen. Nur Salzburg ist noch säumig, und das, obwohl das Thema bereits seit 3 Jahren auf dem Tisch liegt. Zunächst hieß es aus der Landesregierung, dass zuerst mit Mayr-Melnhof über einen Kauf seines Gatters, des letzten aktiven Jagdgatters in Salzburg, verhandelt werden müsse. Zwei Jahre später war klar, dass diese Lösungsmöglichkeit keine Zukunft hat. Doch trotzdem wurde ein konkreter Gesetzesvorschlag immer weiter hinaus gezögert. Schließlich wollte man parallel zu Niederösterreich zu einer Jagdgesetzesnovelle kommen, doch auch das schlug fehl. Bisher gibt es immer noch keinen Gesetzesvorschlag, ist keine Novelle in Begutachtung, obwohl am 21. März 2018 der Landtag seine letzte Sitzung dieser Legislaturperiode hat!

Deshalb erschien heute spontan eine besorgte Tierschutzdelegation aus verschiedenen Regionen im Büro von Landesrat Josef Schwaiger, um dringlich vorzusprechen und die politische Entscheidung zum Gesetz zu erfahren. Der Landesrat ist allerdings noch nicht anwesend, doch es kam bereits zu einem Gespräch mit dem Jagdreferenten. Da aber einige der Tierschützer_innen weit angereist sind, wollen sie vor Ort warten, bis sich der Landesrat für sie Zeit nimmt.

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