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Die neue Datenschutzgrundverordnung

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (30.05.2018)

Wien, 30.05.2018

Am 25. Mai 2018 ist die neue Datenschutzgrundverordnung der EU in Kraft getreten. Ob sie das hält, was sie ursprünglich versprochen hat, wird erst die Zukunft zeigen. Der VGT hat die neuen Bestimmungen zum Anlass genommen, sein Datenschutzkonzept zu überarbeiten.

Weltweit hat die neue Datenschutzgrundverordnung für viel Aufsehen und Diskussion gesorgt. Viele kleine Unternehmen und Vereine hatten mit Schwierigkeiten zu kämpfen, jene Anforderungen zu erfüllen und jene Strafdrohungen in Kauf zu nehmen, die eigentlich dafür gedacht waren, Mega-Konzerne wie Facebook, Google und Amazon zu beeindrucken und in datenschutzfreundlichere Bahnen zu lenken. Andere rechnen von vorne herein damit, dass sie von Prüfungen verschont bleiben werden, und haben sich die Auseinandersetzung mit diesem Thema bisher komplett erspart. Von einigen Mitgliedsstaaten der EU hört man, dass mit einer echten Durchsetzung der Verordnung durch die dortigen Behörden nicht zu rechnen sein wird. Aber solche Zustände kennen wir ja auch aus der Praxis im Tierschutz.

Ob die Verordnung tatsächlich Änderungen bringen wird und welcher Art diese sind, werden erst die nächsten Jahre zeigen. Bisher macht es auf jeden Fall den Eindruck, dass es zu keiner Stärkung der Rechte des bzw. der Einzelnen gegenüber dem Staat kommt. Auch dass das umfangreiche Ausspionieren der Bevölkerung durch Großkonzerne eingedämmt werden wird, ist derzeit nicht erkennbar. Eher umgekehrt zeichnen sich Tendenzen zu einer weiteren Konzentrierung auf die großen Player und damit deren Förderung ab. Kleine Firmen, die aufgrund der hohen Strafdrohungen auf Nummer sicher gehen wollen, lagern ihre Infrastruktur an die großen Firmen aus, bei denen sie seitens der Behörden mit keinerlei Ärgernissen rechnen müssen, weil ohnehin alle die Services der Großen nutzen.

Ihre Rechte

Wir haben die neue Gesetzgebung zum Anlass genommen, unsere Datenverarbeitungen zu prüfen und zu verbessern, und dort wo es notwendig ist, alte und über die Jahre gewachsene Systeme durch neue datenschutzfreundlichere zu ersetzen. In unserer neuen Datenschutzerklärung legen wir offen, wie wir Daten erheben und verarbeiten und auf welchen Rechtsgrundlagen unsere diesbezüglichen Aktivitäten basieren.

Für uns ist der Kontakt zu den Menschen und die Möglichkeit die Bevölkerung zu mobilisieren essentiell. Es ist uns daher sehr wichtig, dass wir Unterstützer_innen haben, die wir mit unseren Informationen erreichen können. Nichts desto weniger ist es Ihr Recht der Kontaktaufnahme durch uns zu widersprechen. In diesem Fall wenden Sie sich bitte einfach per E-Mail an vgt@vgt.at oder postalisch an VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN, Meidlinger Hauptstraße 63/6, 1120 Wien. Wenn Sie sich von unserem Newsletter abmelden wollen, dann finden Sie dafür eine Möglichkeit im Fuß jeder Ausgabe.

Sollten Sie Verbesserungsvorschläge zu unserer Kommunikationsarbeit haben, so freuen wir uns auf Ihr konstruktives Feedback!

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