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VGT tourt mit Pro-Wolf Ausstellung durch Österreich und startet Petition für Wolfsschutz

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (21.11.2018)

Wien, 21.11.2018

In den nächsten Wochen wird die Ausstellung die Wolf-“Hot-Spots“ in Österreich bereisen

Der Wolf, ein sehr emotionales Thema. Die meisten Besucher_innen der Ausstellung zu Wölfen, die der VGT heute erstmals auf der Wiener Mariahiferstraße präsentiert, sympathisieren mit dem Wolf und sind an objektiven Informationen interessiert. Doch nicht alle. Von erstaunlich viel Hass motiviert, forderten einige Leute die sofortige Ausrottung dieser Tiere und wiederholten dabei auch die klassischen Mythen, wie dass die Wölfe vom WWF ausgesetzt worden wären (warum nicht gleich von George Soros!) und dass sie Kinder bedrohen. Die Hetze trägt offenbar Früchte. Dabei wirkt dieser Hass völlig unachvollziehbar, die meisten dieser Menschen, die äußerst erregt und aggressiv den Wolf verfluchten, hatten selbst mit dem Wolf nach eigener Aussage überhaupt keine Erfahrung. Und sie halten definitiv keine Schafe.

Die weiteren Stationen der Pro-Wolf Tournee des VGT sind

VGT-Obmann Martin Balluch ist heute auch vor Ort bei der Ausstellung: Diese Welle von Hass gegen den Wolf, dieser Schrei nach Lynchjustiz und diese untergriffige Aggression gegen jene, die auf der Seite des Wolfes stehen, ist angsteinflößend. Während in unseren Nachbarländern, in denen ununterbrochen Wölfe gelebt haben, seine Existenz kein Thema ist, wie in der Slowakei oder in Slowenien, gibt es diese seltsame Aufregung gerade in Österreich, wo gerade einmal vielleicht zehn Wölfen leben. Das ist eine von der Jägerschaft gesteuerte Hysterie, gegen die wir nun mit seriöser Aufklärung vorgehen. Ich freue mich auf die Diskussionen im Waldviertel, die uns dort erwarten!

Petition

19.02.2026, Wien

42* Klimaaktivist:innen angeklagt: VGT solidarisch, Klimawandel größte Bedrohung

Bei einer derart drastischen Bedrohung für uns alle sind auch drastische Aktionen gerechtfertigt – es wäre ein Verbrechen, sehenden Auges die eigenen Kinder in den Untergang zu schicken!

18.02.2026, Wien

Forschungsbericht zu neuem Schweine-Vollspaltenboden bestätigt: kaum Verbesserung

Die zu verschiedenen Parametern des Tierwohls erhobenen Vergleichszahlen zwischen Vollspaltenboden alt und neu sind ernüchternd – heute Protest vor dem Ministerrat

17.02.2026, Klagenfurt

PK: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

In Kärnten wurden in den letzten 4 Jahren doppelt so viele Wölfe geschossen, wie im großen, regional 10 Mal so dicht besiedelten Deutschland – seit 2022 gab es sogar 310 Abschusserlaubnisse der Landesregierung

12.02.2026, Graz

Einladung: morgen Freitag Tierschutzdemo vor Bauernbundball in Grazer Stadthalle

Der ÖVP-Bauernbund blockiert massiv jede vernünftige Weiterentwicklung im Nutztierschutz – Protest vor allem gegen die Beibehaltung des Schweine-Vollspaltenbodens

10.02.2026, Klagenfurt

Einladung zur Pressekonferenz: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

Expert:innen und Tierschutzvertreter:innen beziehen Stellung zur aktuellen Wolfsthematik in Kärnten

09.02.2026, Steinbrunn

14 Füchse und 2 Marder getötet: Jagdverband Burgenland brüstet sich sinnloser Tötungen

Die Jagd auf Füchse ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv und bedeutet sinnloses Tierleid: Füchsinnen sind Anfang Februar bereits schwanger, Abschüsse kurbeln Reproduktion an

06.02.2026, Wien

Vorträge zu Theorien zur Tierbefreiung

Vorträge, Podiumsdiskussion und Q&A

04.02.2026, St. Pölten

NÖ Jagdgesetz-Novellierung untergräbt Tierschutz

Das neue NÖ-Landesjagdgesetz wird von der Landesregierung als „modernstes Jagdgesetz“ gefeiert. Viele Änderungen sprechen aber eher dafür, dass nun noch brutaler mit den Tieren umgegangen werden darf.