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Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (12.12.2018)

Graz, am 12.12.2018

Gegen den Abschuss von ausgesetzen Fasanen: Mahnwache vor dem steirischen Landhaus

Tierschutz-Aktivist_innen richten Appell an Politik

Am heutigen Mittwoch versammelten sich Tierschutz-Aktivist_innen, um in Richtung der verantwortlichen Landtagspolitiker_innen den Appell zu richten, endlich ein klares Verbot der Fasanen-Spaßjagd gesetzlich zu verankern!

Laut steirischem Jagdgesetz ist das Auswildern von Fasanen zur Bestandesstütze erlaubt, nicht aber das Aussetzen zur Erhöhung der Jagdstrecke. Offenbar lässt das Gesetz aber leider einen zu großen Interpretationsspielraum offen, denn das jährliche Aussetzen und wieder Abschießen findet in vielen Revieren statt und wird sogar vom steirischen Landesjägermeister gutgeheißen.

Jetzt in der Haupt"ernte"zeit, wie es Herr Franz Mayr-Melnhof Saurau (Landesjägermeister) bezeichnet, finden zahlreiche Treibjagden statt, in manchen Revieren sogar vier oder gar fünf Jagden auf der gleichen Fläche. Für Tierschützer David Richter steht fest: "Hier geht es nicht um Wildregulierung, hier werden Zuchttiere ausgesetzt, um möglichst viele Fasane abschießen zu können. Wir fordern die Verantwortlichen der ÖVP, FPÖ uns SPÖ auf, das fehlerhafte Gesetz auszubessern um Rechtsklarheit zu schaffen!"

Mit Transparenten und über Lautsprecher wurden auch die Passant_innen informiert, die gezeigten Filmsequenzen lösten bei vielen Menschen Empörung aus. Weitere Unterschriften gegen die Jagd auf Zuchtfasane wurden gesammelt.

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