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Absurd: Gatterjägermeister Mayr-Melnhof kritisiert Wildreduktionsgatter in Tirol

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (11.02.2020)

Salzburg, 11.02.2020

VGT erinnert Mayr-Melnhof an sein eigenes Jagdgatter in Salzburg, wo rund 600 Wildschweine und 150 Damhirsche jedes Jahr massakriert werden.

Mayr-Melnhof kritisiert scheinheilig als Landesjägermeister von Salzburg den Abschuss von 33 „Stück Rotwild“ in einem sogenannten Wildreduktionsgatter in Tirol auf der Webseite der Salzburger Jägerschaft als unwaidmännisch, während er selbst mit großen Jagdgesellschaften in seinem Gatter in Salzburg hunderte Wildschweine und Damhirsche mit Hunderudeln hetzt und beschießt. VGT-Obmann Martin Balluch ist fassungslos: Mayr-Melnhof schreibt tatsächlich, Ehre und Achtung den Wildtieren gegenüber sehe anders aus, als beim Abschuss im Wildreduktionsgatter in Tirol. Ach ja, und wieviel Ehre und Achtung zeigt man Wildschweinen und Damhirschen gegenüber, wenn man sie im Gatter züchtet und Spaßgesellschaften zur Abschießbelustigung ausliefert, wie Mayr-Melnhof persönlich das tut? Wenn man Hunderudel auf sie hetzt? Mayr-Melnhof, der statt von Tieren von ‚Stücken‘ spricht, ist absolut nicht in der Position, von Ehre und Achtung gegenüber Wildtieren zu reden. Für ihn sind sie nur Schießbudenfiguren, wie er auch durch seine Abschussmassaker an gezüchteten Enten bewiesen hat. Wie waidmännisch ist das denn, Enten aus Massentierhaltung zu kaufen, auszusetzen und wieder abzuballern? Und wie geht Mayr-Melnhof mit Tierschützern um, die ihn kritisieren? Er verletzt sie und entwendet ihnen mit Gewalt ihre Videokamera, wie sogar das Landesverwaltungsgericht Salzburg festgestellt hat! Was für ein Ehrenmann!

Auch der VGT kritisiert den Abschuss von 33 Hirschen in einem Reduktionsgatter in Tirol. Aber wenigstens wurden die Tiere dort nicht aus Jux und Tollerei geschossen, wie bei Mayr-Melnhof, und nicht vorher stundenlang in Todesangst versetzt und mit Hunden gehetzt. Faktum bleibt, dass die Reduktion der Hirschpopulation letztlich deswegen geschieht, weil sie durch die Fütterungsmanie der Jägerschaft unnatürlich hoch aufgemästet worden ist. Durch Fütterungen, wie sie auch Mayr-Melnhof massiv betreibt.

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