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Tierschutz-Erfolg: Hofer und Penny nehmen Feuerwerkskörper aus dem Sortiment

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (13.04.2021)

Wien, 13.04.2021

VGT fordert landesweit privates Feuerwerks-Verbot - den Tieren und der Umwelt zuliebe!

Ein weiterer wichtiger Schritt für die Tiere, die zu Silvester unter lauten Feuerwerken und Krachern leiden: die Diskonter Hofer und Penny haben verkündet, in Zukunft zur Gänze auf den Verkauf von Pyrotechnik zu verzichten. In einem gemeinsamen Statement mit Tierschutz Austria haben sie diese Maßnahme für ganz Österreich angekündigt. Als Grund für den Verkaufs-Stopp von Feuerwerksartikeln nennen sie den Tierschutz und die Verantwortung gegenüber Umwelt, Tieren, Klima und Gesellschaft. Für die Tiere stellt das einen wichtigen Wegweiser zu einer echten Trendwende dar, ist doch Hofer laut eigenen Angaben der größte Verkäufer von Feuerwerkskörpern in Österreich gewesen. Nach dem Verkaufs-Stopp von Feuerwerkskörpern bei einer Baumarkt-Kette ist das ein weiterer Meilenstein Richtung angstfreies Silvester für die Tiere.

 

Zur Petition

 

Denn nicht nur für Heimtiere sind mit der jährlichen Silvester-Knallerei Stress und Angst vorprogrammiert. Auch Wildtiere werden durch die Feuerwerke aufgeschreckt und flüchten panisch. Für viele Vögel bedeutet die Störung der wichtigen Nachtruhe im Winter den Tod.

VGT-Aktivistin Lena Remich zeigt sich erfreut: Es ist ein extrem wichtiges Signal, dass die zwei Diskonter an Politik und Gesellschaft senden. Tierwohl und Umweltschutz kommen vor dem Profit – die zwei Handelsriesen zeigen Herz und erreichen so, dass weniger Tiere zum Jahreswechsel wegen der unnötigen Knallerei in Panik und Todesangst verfallen. Wir begrüßen diesen Schritt sehr und wünschen uns, dass auch die anderen Handelspartner nachziehen!

Neben dem Handel ist auch die politische Regelung gefragt, um dem Feuerwerksschrecken einen Riegel vorzuschieben. Deshalb appelliert der VGT auch an die Regierung und die regionalen politischen Vertretungen, Pyrotechnik in ihren Zuständigkeitsbereichen zu verbieten.

Neujahrs-Feiern und Co. müssen deswegen keinesfalls langweilig ausfallen! Bereits viele Städte österreichweit und international setzen auf umwelt- und tierschonende Licht- und Klangvorführungen. Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt!

Der VGT hat bereits über 18.700 Unterschriften für ein Feuerwerksverbot in Österreich gesammelt.

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