Teilen:

Verfolgung irreführender Tierprodukt-Werbung

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (21.04.2022)

Wien, 21.04.2022

Der VGT deckt seit Langem Missstände in der Tierhaltung auf. Eine neue EU-Richtlinie sollte es uns künftig auch ermöglichen, rechtlich gegen irreführende Werbung vorzugehen.

Die EU hat im Jahr 2020 eine Richtlinie über Verbandsklagen zum Schutz der Kollektivinteressen der Verbraucher erlassen, die Österreich bis Ende des Jahres 2022 in nationales Recht umsetzen muss. Inhalt dieser Richtlinie ist – in Bezug auf den Tierschutz insbesondere – dass bestimmte qualifizierte Einrichtungen vor den nationalen Gerichten Klage erheben können, um bestimmte EU-Verbraucherrechte gegenüber Unternehmen durchzusetzen.

In Österreich gibt es seitens des Lebensmittelhandels und der Fleischindustrie die unehrliche und unethische Angewohnheit, Tierhaltungen als art- oder tierschutzgerecht darzustellen. Mit anderen Worten: In der Werbung wird es so dargestellt, als wäre das Schweindi glücklich und die Kühe würden auf den Weiden herumlaufen. Die Wahrheit ist eine andere, wie beispielhaft anhand unserer vielen Aufdeckungen erkennbar ist.

Zum Zweck der Nahrungsproduktion gehaltene Tiere leiden in Österreich in der Regel ungemein. Die Industrie suggeriert dagegen, dass alles in Ordnung wäre und führt damit Konsument:innen in die Irre. Viele Fleischesser:innen wissen gar nicht, für welches Tierleid sie mitverantwortlich sind.

Gegen diese irreführende Praxis gab es bis dato keine effektive rechtliche Handhabe. Wir hoffen nun, dass sich diese Praxis mit Hilfe der oben genannten Richtlinie ändern wird. Zu diesem Zweck sammeln und dokumentieren wir Fälle von irreführenden Praktiken der Fleischindustrie und des Lebensmittelhandels, fordern die jeweiligen Unternehmen auf, ihre irreführenden Praktiken zu unterlassen und informieren die Öffentlichkeit über unsere Ergebnisse.

Aufgrund unserer bisherigen Arbeit werden wir mit In-Kraft-Treten des österreichischen Gesetzes die Zuerkennung des Status einer qualifizierten Einrichtung beantragen, sodass wir Unternehmen, die Konsument:innen in die Irre führen und uneinsichtig bleiben, auch klagen können. Die Öffentlichkeit kann unsere diesbezügliche Arbeit unterstützen, indem sie uns solche Fälle von irreführender Werbung schickt.

23.04.2026, Wien

Geheime Grausamkeit – Wer versteckt die „Versuchstiere“?

Der 24. April ist der Welttag für Versuchstiere: Allein in Österreich leiden und sterben hunderttausende Tiere jedes Jahr für Tierversuche. Kontrollen und Transparenz fehlen.

23.04.2026, Wien

Nach Anfragen Informationsfreiheitsgesetz: Tierversuche sollen Staatsgeheimnis bleiben

Keine inhaltlichen Antworten der Landesregierungen; ca 500.000 Versuchstiere sterben jedes Jahr in Österreich, 7184 Versuchstiere zur Effizienzsteigerung von Tierfabriken 2025 genehmigt

22.04.2026, Wien

Tierversuche als Staatsgeheimnis: Einladung

Anlässlich des Welttags für Versuchstiere am 24. April fragt der VGT: Wer hält die Tiere versteckt?

22.04.2026, Salzburg

Mahnwache für Stadttauben vor dem Salzburger Schloss Mirabell

Um die 30 Salzburger:innen versammeln sich heute vor dem Sitz der Salzburger Stadtregierung, um auf das Leid der Stadttauben aufmerksam zu machen.

21.04.2026, Wien

Großes Interesse bei den Tierrechtstagen in Wien

Mit 80 Teilnehmer:innen beging der VGT letztes Wochenende die Tierrechtstage in Wien Das große Interesse zeugt davon, dass der brutale Umgang mit Tieren in Tierfabriken längst schon der Vergangenheit angehören sollte.

17.04.2026, Salzburg

Tauben hungern – auch wenn Stadt Salzburg es weiterhin leugnet

Tote Tauben mit Körnerfutter im Kropf zeigen nicht, dass sie genug Futter in der Stadt finden, sondern eher durch Futter von Privatpersonen vor dem Hungertod bewahrt wurden

16.04.2026, Wien/Dänemark

VGT präsentiert neues Videomaterial von Vollspaltenboden Mindeststandard ab 2034/2038

Neue Aufnahmen aus Dänemark, dem größten Schweineproduzenten Europas, wo der Österreichische Mindeststandard ab 2034/2038 bereits seit 2015 gilt, zeigen unendliches Tierleid

16.04.2026, Wien

Tierschutz-Aktion zum „Muttertag“

Am 8. Mai zeigen Tierschützer:innen von VGT und Vienna Animal Save die Ausbeutung von Tiermüttern auf.