Teilen:

Der Wolf: Zahlen und Fakten

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (04.05.2022)

Wien, 04.05.2022

Verschiedene Befragungen und Studien zeigen, dass die Rückkehr des Wolfes positiv gesehen wird und Wolfsangriffe sehr selten vorkommen.

Mehr als zwei Drittel der Menschen in Österreich sehen die Rückkehr des Wolfes positiv!

Befragung der österreichischen Bevölkerung

Das Market-Institut befragte 2019 die österreichische Bevölkerung, 1000 Personen repräsentativ verteilt (Fehler etwa +/- 3%):

Frage: Wie sehen Sie die Rückkehr des Wolfes nach Österreich?

Antwort:
34 % sehr positiv
40 % positiv
13 % eher negativ
4 % sehr negativ

Also sehen 74 % der Menschen in Österreich die Rückkehr des Wolfes positiv, nur 17 % dagegen negativ!

In ländlichen Regionen mit Orten mit weniger als 5000 Einwohner:innen sehen
68 % die Rückkehr des Wolfs positiv und
22 % negativ.

Also auch hier gibt es eine Zweidrittel Mehrheit für den Wolf!

Frage: Ist der Wolf ein wesentlicher Bestandteil der Natur?

Antwort:
49 % auf jeden Fall
35 % stimmen noch zu
13 % stimmen weniger zu
4 % sicher nicht.

84 % der Menschen in Österreich sind also der Meinung, dass der Wolf ein wesentlicher Bestandteil der Natur ist!

In ländlichen Regionen mit Orten mit weniger als 5000 Einwohner:innen sind sogar 52 % der Meinung, dass der Wolf auf jeden Fall ein wichtiger Bestandteil der Natur ist.

Österreichweit:
Respekt vor dem Wolf haben 91 %
Vom Wolf fasziniert sind 76 %
Sympathie mit dem Wolf haben 64 %
Bedroht fühlen sich dagegen nur 34 %
Angst vor dem Wolf haben 30 %

Große wissenschaftliche Studie zu Wolfsangriffen weltweit

In einer weltweiten Studie wurden sämtliche Berichte von Wolfsangriffen ausgewertet (Linnell et al. 2002):

• In Österreich ist seit dem 18. Jahrhundert kein Angriff bekannt
• Slowenien (so groß wie NÖ): 50 Wölfe, keine Angriffe bekannt
• Kroatien: 250 Wölfe, keine Angriffe bekannt
• Deutschland: 500 Wölfe, keine Angriffe bekannt
• Slowakei: 400 Wölfe, ein Angriff in Notwehr

Quellen

market institut im Auftrag des WWF (2019): Der Wolf in Österreich. Markforschungs-Ges.m.b.H. & Co.KG.

Linnell et al. (2002): The fear of wolves: A review of wolf attacks on humans, NINA Oppdragsmelding: 731:1-65.

01.09.2026, Wien

VGT trauert um Legehennen-Pionier Toni Hubmann

Toni Hubmann war Vorreiter in der Legehennenhaltung, auf ihn gehen die strukturierte Weide, das Ende des Schnabelkupierens, das Sandbad, der Wintergarten und die Einstreu-Nester zurück

31.08.2026, Dalsbu, Island

VGT präsentiert aktuelle Fotos von letzter Pelzfarm in Island – fordert Ende

12.000 amerikanische weiße und schwarze Nerze in winzigen Drahtgitterkäfigen – in Österreich kam bereits 1998 das weltweit erste Pelzfarmverbot und löste europaweit Verbote aus

28.08.2026, St. Pölten-Land

400 Menschen versammeln sich gegen Tierquälerei in Traismauer

Überwältigendes Signal in Traismauer, NÖ, aus der Bevölkerung: Tierleid darf nicht länger toleriert werden

28.08.2026, Wien

Einladung zu Demozug gegen qualvolle Tiertransporte am 29. August 2026

VGT demonstiert für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See

27.08.2026, St. Pölten-Land

VGT lädt zu Demozug Protest vor Mastbetrieb

Desaströse Haltungsbedingungen, gewaltvoller Umgang, hungernde Tiere – der Fall der Horror-Mast im Bez. St. Pölten-Land hat viele Menschen erschüttert. VGT ruft zum Protest auf, um auf den akuten Handlungsbedarf aufmerksam zu machen.

26.08.2026, St. Pölten-Land

Horror-Mast: Tiere verhungern und Kontrollsysteme versagen

VGT konfrontiert Landwirt vor Betrieb und übt Kritik an den Behörden. Den Tieren vor Ort muss umgehend geholfen werden!

25.08.2026, St. Pölten-Land

Trotz Tierhaltungsverbots: Landwirt misshandelt weiter Tiere im Horrorstall

Verhungernde Tiere und Gewalt in St. Pölten-Land: VGT zeigt sich erschüttert über die Wirkungslosigkeit des Kontrollsystems und startet Petition

20.08.2026, OÖ/NÖ/Kärnten/Bgld

VGT bringt weitere 533 Anzeigen gegen Vollspaltenboden-Schweinefabriken ein

Keine Schweinehaltung ohne Einstreu, d.h. ohne physisch angenehmen Liegebereich, der sauber ist und auf dem alle Schweine gleichzeitig liegen können, entspricht dem Gesetz