Teilen:

UNO Kinderrechts-Charta: Schutz vor Gewalt gegen Tiere bei der Jagd – Volksbegehren

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (23.11.2023)

Wien, 23.11.2023

In Punkt 65 (e) fordert die UNO, dass für Kinder die Biodiversität erhalten, geschützt und wieder hergestellt wird – zentraler Punkt des Bundesjagdgesetzes

Kürzlich wurde der internationale Tag der Kinderrechte begangen. Dazu hat am 22. August 2023 das UNO Kinderrechtskomitee eine Kinderrechtskonvention veröffentlicht. Diese ruft alle Staaten der Welt auf, den Kinderschutz vehement durchzusetzen. In Punkt 35 dieser Charta fordert die UNO auch von Österreich, dass Kinder davor geschützt werden müssen, Gewalt gegen Tiere mitansehen zu müssen. Das richtet sich insbesondere gegen die Jagd, bei der direkt erwartet wird, dass die Eltern ihre Kinder frühzeitig mit dem Töten von Tieren vertraut machen. Ja, Jagdausstatter verkaufen sogar Jagdsets für Kinder und Jäger:innen gehen an Österreichs Schulen, um die Gewalt gegen Tiere zu verharmlosen. Zusätzlich fordert Punkt 65 (e) der Charta wörtlich, dass für die Kinder die Biodiversität erhalten, geschützt und wieder hergestellt werden muss. Die vom Volksbegehren für ein Bundesjagdgesetz geforderte Reform sieht genau das vor: Erhalt der Biodiversität als einzige Rechtfertigung der Jagd und das Zurückdrängen der Gewalt gegen Tiere.

Unterstützungserklärungen für das Volksbegehren können an allen Gemeindeämtern und Magistraten persönlich, sowie mit ID Austria und Handy Signatur online abgegeben werden: vgt.at/bundesjagdgesetz

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch dazu: Ich selbst habe schon 14 Jährige Kinder auf Treibjagden gesehen und Bilder von Kindern mit einem Jäger am Hochstand in Publikationen der Jägerschaft gefunden, die an Schulen verteilt werden. Die Gewalt gegen Tiere traumatisiert Kinder. Sie müssen davor bewahrt werden. Meinen Kindern würde ich Derartiges niemals zumuten. Und gerade für unsere Kinder sind intakte Ökosysteme zu schützen und wieder herzustellen. Die Jägerschaft zerstört Ökosysteme. Sie sieht die Natur als Schauplatz, ihre unterdrückten Aggressionen und ihre egoistische Lust auf Beute auszuleben. Dagegen haben wir das Volksbegehren für ein Bundesjagdgesetz ins Leben gerufen. Die Trophäenjagd soll abgeschafft werden. Und auch die Jägerschaft hat sich bei der Jagd an Tierschutznormen zu halten und insbesondere keine Hunde und Katzen zu töten, die Lebenspartner:innen von Kindern sind!

23.04.2026, Wien

Geheime Grausamkeit - Wer versteckt die "Versuchstiere"?

Der 24. April ist der Welttag für Versuchstiere: Allein in Österreich leiden und sterben hunderttausende Tiere jedes Jahr für Tierversuche. Kontrollen und Transparenz fehlen.

23.04.2026, Wien

Nach Anfragen Informationsfreiheitsgesetz: Tierversuche sollen Staatsgeheimnis bleiben

Keine inhaltlichen Antworten der Landesregierungen; ca 500.000 Versuchstiere sterben jedes Jahr in Österreich, 7184 Versuchstiere zur Effizienzsteigerung von Tierfabriken 2025 genehmigt

22.04.2026, Wien

Tierversuche als Staatsgeheimnis: Einladung

Anlässlich des Welttags für Versuchstiere am 24. April fragt der VGT: Wer hält die Tiere versteckt?

22.04.2026, Salzburg

Mahnwache für Stadttauben vor dem Salzburger Schloss Mirabell

Um die 30 Salzburger:innen versammeln sich heute vor dem Sitz der Salzburger Stadtregierung, um auf das Leid der Stadttauben aufmerksam zu machen.

21.04.2026, Wien

Großes Interesse bei den Tierrechtstagen in Wien

Mit 80 Teilnehmer:innen beging der VGT letztes Wochenende die Tierrechtstage in Wien Das große Interesse zeugt davon, dass der brutale Umgang mit Tieren in Tierfabriken längst schon der Vergangenheit angehören sollte.

17.04.2026, Salzburg

Tauben hungern – auch wenn Stadt Salzburg es weiterhin leugnet

Tote Tauben mit Körnerfutter im Kropf zeigen nicht, dass sie genug Futter in der Stadt finden, sondern eher durch Futter von Privatpersonen vor dem Hungertod bewahrt wurden

16.04.2026, Wien/Dänemark

VGT präsentiert neues Videomaterial von Vollspaltenboden Mindeststandard ab 2034/2038

Neue Aufnahmen aus Dänemark, dem größten Schweineproduzenten Europas, wo der Österreichische Mindeststandard ab 2034/2038 bereits seit 2015 gilt, zeigen unendliches Tierleid

16.04.2026, Wien

Tierschutz-Aktion zum "Muttertag"

Am 8. Mai zeigen Tierschützer:innen von VGT und Vienna Animal Save die Ausbeutung von Tiermüttern auf.